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ling, als er sah, daß der Alte sich nicht von seinen drohendenBlicken in Furcht setzen ließ, und daß kein einziger der Zuge ansdem unbeweglichen Gesichte das Innere ihres Herrn verrieth:
„Wo sind Enre beiden jungen Leute?"
„Die Lang-Meffer kommen nicht in Haufen, den Bibern auf-zulauern. Ich bin allein."
„Euer Kopf ist grau, aber Enre Zunge gespalten. Mahtoreeist in Eurem Lager gewesen, und er weiß, daß Ihr nicht alleinseid. Wo ist Euer junges Weib und der Krieger, den ich in derPrairie mit Euch fand?"
„Ich habe kein Weib. Ich habe schon früher meinem Brudergesagt, daß das Frauenzimmer und der Mann mir fremd waren.Die Worte eines grauen Hauptes sollten gehört und nicht ver-gessen werden. Die Dahcotahs fanden Reisende schlafend, undwaren der Meinung, sie brauchten keine Pferde. Die Weiber undKinder eines Bleich-Geflchts sind nicht gewohnt, so weit zu Fußzu reisen. Laßt sie da suchen, wo ihr sie gelassen habt."
Die Augen des Teton sprühten Funken, als er antwortete:
„Sie sind fort; aber Mahtoree ist ei» kluger Häuptling, undseine Augen sehen weit in die Ferne!"
„Kann ein Anführer der Tetons auf diesen nackten FeldernMenschen sehen ?" erwiederte der Wildsteller mit großer Festig-keit. „Ich bin sehr alt, und meine Augen sind trübe. Wo sind sie?"
Der Häuptling blieb eine Weile schweigend, als verschmähe er es,länger die Wahrheit einer Sache, die ihm streitig gemacht wurde, undworüber er keinen Zweifel hatte, beweisen zu wollen. Dann zeigte erauf den Boden hin, und auf die Spuren, und nun, einen milderenTon annehmend, nnd ihn mit milderen Blicken begleitend, fing er an:
„Mein Vater hat manchen Winter Weisheit gelernt; kann ermir sagen, wessen Mokasins diese Spuren hinterlaffen haben?"
„Hier in den Prairien hat es Wölfe und Büffel gegeben; auchwohl mitunter Kaguare."