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Der große Lärm, der die Flucht der Heerde begleitete, hatteaufgehört, oder wurde mir uoch in mcilcuweiter Entfernung auf derPrairie uachhalleud gehört. Die Staubwolken waren vom Windeverweht, und da, wo noch vor zehn Minuten die greulichste Un-ordnung und Verwirrung geherrscht hatte, waren Ruhe, Ordnungund Stille ciugetrcteu.
Von der andern Seite hatte» die Sioux den Stier zerlegt,und anscheinend mit diesem Zuwachs von Beute zufrieden, warensie nicht auf Verfolgung der übrigen Heerde bedacht. Ein Dutzendvon ihnen blieb bei dem Gerippe, über welchem die Bnßaare gierigund unermüdet in engen Kreisen schwebten; die Andern zerstreutensich in der Prairie, ob sich vielleicht noch Etwas für sie fände.Der alte Jäger folgte ihren Bewegungen, und prüfte mit sorgsamenBlicken die Gestalten, die dem Gebüsche näher kamen. Endlichhieß er Middleton Einen derselben unterscheiden, ans den er mitdem Finger wies: es war Wencha.
„Nun wissen wir nicht allein," sagte er, bedächtig den Kopfschüttelnd, „wer sie sind, sondern auch ihre Absicht. Sie habendie Spur des Squatters verloren, und suchen sie wieder auf. DieBüffel sind ihnen quer über de» Weg gelaufen; sie haben sie ver-folgt, und dadurch ist ihnen unglücklicher Weise der Fels in dieAngen gefallen, ans welchem Jsmael mit seinen Kindern hauset... .Seht aber 'mal die Vögel, welche ans de» Abfall des geschlach-teten Büffels warten! Darin liegt eine Moral, eine Lehre undein Bild des Prairie-Lebens. Eine Bande Pawnee's lauert ebenso diesen Sioux auf, wie ihr die Bußaare ans den Fraß lauernseht. Uns Christenmenschen, denen hier Alles ans dem Spiele steht,kommt es z», ans beide Thcile unser Augenmerk zu richten ....Ha, was bringt da die beiden schleichenden Schlangen plötzlichznm Stehen? So wahr wir leben, sie haben die Stelle aufge-spürt, wo der unglückliche Sqnattersohn seinen Tod gefunden!"
Der Alte hatte ganz recht. Wencha und ein Wilder, der
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