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die rechte Zeit war, aber freilich auch zuweilen zur Unzeit, wenner's Maul hätte halten sollen. O, ich Armer! Wäre ich jetzt nochdas, was ich damals war, eine Bande diebischer Sioux sollte michnicht so leicht ans einer Verschanznng, wie diese hier, bringen!Doch, wozu hilft es, sich rühmen, wenn Gesicht und Kräfte überdie Hälfte verloren sind? Der Krieger, den die Delawaren wegenseines scharfen Gesichts das Falkenange zu nenne» pflegten,sollte gegenwärtig der Maulwurf heißen. . . Meinem Urtheilnach würde es gut sein, den Esel tvdt zu schlagen."
„In dem Gesagten," erwiedcrte Paul, „liegt Grund und guteLogik. Mnsik ist Musik, macht immer Lärmen und Geräusch, sei'svon einer Fiedel, sei's von einem Hans Esel. Ich bin der Mei-nung des Alten, und sage: schlagt das Thier todt."
„Freunde," entgegnetc der Naturforscher, indem er mit beküm-mertem Blicke bald diesen, bald jenen der Blntmänner ansah,„laßt meinen .koinns leben; er ist ein Exemplar seiner Art, vondem sich viel Gutes und wenig Böses sagen läßt. Sein Genusist: ausdauernd und folgsam; seine Species: enthaltsam und ge-duldig. Wir haben so manche Reise zusammen gemacht; sein Todwürde mir nahe gehen. Würde es dir gleichgültig sein, ehrwür-diger Waidmann, wenn dn dich zu einer so unerwarteten Zeitvon deinem Hunde trennen solltest?"
„Das Thier soll nicht sterben," ries der alte Mann nacheinem plötzlichen Räuspern und mit so starker, fester Stimme, daßin ihr der Beweis lag, wie sehr es ihm Ernst damit war, „nurmuß es am Schreien verhindert werden. Bindet ihm das Maulmit der Halfter zu; weiter nichts; das Uebrige wollen wir, dächt'ich, der Vorsebnng überlassen."
Durch dieses doppelte Mittel — Vorsicht und Vorsehung —beruhigt, denn der Bienenmann hatte nickst gesäumt, das erstein's Werk zu stellen, schien der Wildsteller zusriedengestellt, undging nun bis an den Rand des Dickichts, um sich umznsehen.