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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Meinung nach ist der Mann, der hier allgemein für das Hauptgilt, nur ein Anfänger im Bubenstück. Er zankte sich schrecklichin meiner Gegenwart mit dem Bösewicht, der mich ergriff; nurzuletzt trafen sie unter sich eine Uebcreinkunft, in die ich michfugen mußte, und banden sich sowohl als mich mit schweren Ei-den, den Vertrag nie zu brechen. O, Middleton, ich fürchte, ichfürchte, die Ketzer halten ihre Gelübde nicht so streng, als wir,die im Schovße der wahren gläubigen Kirche erzogen sind."

Jene Schurken, meine Jnez, haben gar keine Religion.Brachen sie den Eid?"

Das nicht; aber war es nicht schon eine Sünde, den NamenGottes zu mißbrauchen, nm einen so gottlosen Bund zu beschwören?"

Da hast du recht, Jnez; dessen sind wir Beide ebenso über-zeugt, als es der heilige Vater in Rom sein kann. Wie habensie aber ihren Eidschwnr gehalten? Theile mir den Sinn undInhalt desselben mit."

Sie machten sich anheischig, mich ungestört und ungekränktzu lassen, mich von dem Anblick ihrer verruchten Gegenwart zubefreien, unter der Bedingung, daß auch ich mich eidlich verbürgte,keinen Versuch zur Flucht zu machen, ja mich, vor einer von mei-nen Gebietern bestimmten Zeit, keinem Menscheuauge zu zeigen."

Und diese Zeit. . . ." unterbrach sie der ungeduldige Middlc-ton, der seiner Gattin fromme Bedenklichkeiten wohl kannte,istsie? ... . wann ist sie abgelanfen?"

Sie ist es. Ich mußte bei meinem Schutzheiligen schwören,und that es, und hielt treu den Eid, bis auf den Augenblick, woder Mann, den man Jsmacl nennt, den seinen brach, und mitGewalt drohte. Da zeigte ich mich (die Zeit war abgelanfen)zum ersten Male auf dem Felsen; und ich will hoffen, Pater Ignazselbst würde mich von meinem Gelübde losgesprochen haben, weilmeine Entführer auch ihren Eid gebrochen hatten."

Hätte er es nicht gethan," murmelte der junge Mann zwischen