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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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zu schaffen, als die Lage seiner rechten Hand ihm in die Augenfiel. Der Zeigefinger war vorgestreckt, wie der Finger einesSchreibenden auf den Sand. Er forschte weiter nach, und fandeinen gekritzelten, fast unleserlichen, unvollständigen Satz, dernach mühsamem Entziffern also lautete:Kapitän, es ist diereine Wahrheit, oder ich bin kein Gentle. . .." Hier war derMann entweder gestorben, oder in den Schlaf verfallen, der einVorbote seines Todes war.

Middleton theilte die wichtige Bemerkung Niemanden mit,wiederholte blos den gegebenen Befehl und zog sich zurück. DieseBeharrlichkeit des Todten, und alle übrigen Umstände znsammen-genommen, bewogen ihn, geheime Erkundigungen anznstellen. Ererfuhr, daß eine Familie, ähnlich der von dem Kerl gemachtenBeschreibung, an seinem Hochzeitstage durch den Ort gekommensei. Man folgte ihrer Spur, die sich eine Zeitlang längs demUfer des Missisippi hinzog; hierauf hatte sie ein Boot gedungen,und war den Strom bis zum Einfluß des Missouri hinaufgefah-ren; dann war sie verschwunden, und hatte, wie Hunderte ihresGleichen, ihr Glück und Heil im Innern der Wildnisse gesucht.

Mit diesen Thatsache» versehen, nahm Middleton eine kleineAnzahl seiner sichersten Leute mit sich, nahm Abschied von DonAugustin, ohne ihm etwas von seinen Hoffnungen oder Besorg-nissen mitzutheilen, kam auf den angezeigten Punkt, wo die Fa-milie landeinwärts gegangen war, und trat nun den Weg in dieWildnis; ebenfalls an. Es fiel nicht schwer, die Spur eines Zuges,wie der war, welchen Jsmael anführte, zu verfolgen, und zu er-kennen, daß es die Absicht des Führers war, weit über die Grän-zen der gewöhnlichen Niederlassungen hinauszngehen. Schon dieserUmstand machte seinen Verdacht über die Maßen rege, und be-lebte seinen Glauben an einen glücklichen Ansgang.

Nachdem das Licht, welches Middleton aus mündlichen Nach-fragen und Mittheilungen erhalten konnte, aufgehört hatte, nahm