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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
197
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Vierzehntes Kapitel.

Auf wessen Seite treten nun die Städter?

König Johann.

mit den Begebenheiten dieser Erzählung Schritt zu halten,scheint es uns nvthwendig, zu den Ereignissen znrückznkehrcn, welchesich während der Zeit zugetragen, als Ellen Wade die Aufsichtüber den Felsen führte.

Die ersten Stunden hatte das ehrliche, gutherzige Mädchendamit zu thun, allen Anforderungen ihrer jungen Umgebung undderen beständigen Ansprüchen auf ihre Zeit und Geduld zu ge-nügen. Bald hungerte sie, bald dürstete sie, bald verlangten siedieß, bald jenes; man kennt ja die immerwährenden Wunsche undeingebildeten Bedürfnisse der leichtsinnigen, launenhaften Jugend.Kaum hatte sie einen Augenblick Muße gewonnen, sich in das Zelthineinzustehlen, um Derjenigen ihre Dienstleistungen anzubieten,welche ihre Zärtlichkeit vor Allen verdiente, als ein Gesckrei, dasdie Kinder vvn außen erhoben, sie wieder in ihre Mitte brachte,um zu sehen, wessen sie bedürftig wären.

Sieh doch, Nelly, sieh!" riefen ihr ein halbes Dutzend schal-lender Stimmen entgegen, als sie näher gekommen war:dortsind Männer, und Phöbc sagt, es wären Sioux-Indianer!"

Ellen schaute nach der Gegend, wohin alle Arme und Fingeransgestreckt waren. Zn ihrer großen Bestürzung erblickte sie meh-rere Männergcstalten, welche augenscheinlich mit schnellen Schrit-ten ans dem geradesten Wege ans den Felsen znkamen. Sie zählteihrer viere, konnte aber nichts an ihnen unterscheiden, als daßsie nicht zu denen gehörten, welche in die Veste eingelassen werdensollten. Es war für Ellen ein furchtbarer Augenblick. Sic sahsich, ohne Beistand, ringsum von einer Schaar kleiner, erschrocke-ner Wesen umgeben, welche sich an ihre Kleider hingen, in die