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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Almer und Enoch stimmten zuvörderst in der Lage überein,worin sie den Leichnam im Dickicht gefunden hatten. Er war mehrsitzend als liegend, mit dem Rucken an ein dichtverwachsenes Busch-werk gelehnt, und hielt einen abgebrochenen Erlenzweig in der festangedrückten Faust. Dieser Lage, oder vielmehr Stellung, war esallem Anscheine nach znznschreibcn, daß er bis jetzt den Aasvögelnentgangen war, welche im Dickicht um ihn saßen; und der Zweigdiente znm Beweise, daß er sich daran gehalten, und in den Buschgekrochen war, nachdem er die tödtliche Wunde im Freien erhalten,um sich zu retten oder wenigstens zu verbergen. Ein Streifen imStrauchwerk zeigte dieses ebenfalls an. Hart am Rande desVorwaldes fand sich eine Stelle, welche deutlich zu erkennen gab,daß ein verzweifelter Kampf daselbst stattgefnnden hatte. Mankonnte cs an den zertretenen kleineren Zweigen, an den tiefenSpuren auf dem feuchten Boden und an dem vielen Blute sehen.

Er hat," sagte Abiram,in der Ebene den Schuß erhalten,und hat sich dann in das Dickicht geschleppt, um sich zu retten:die Zeichen sind nnverwerflich. Die Wilden haben ihn in Haufenangegriffen; er hat sich gewehrt wie ein Held; endlich aber istihm die Kraft ansgegangen, und sie haben ihn bis an die Buschegedrängt."

Nur eine einzige Stimme ließ sich gegen diese wahrscheinliche,überwiegende Meinung hören. Jsmael verlangte nämlich, seinerlangsamen Gemnthsart zufolge, daß man vor allen Dingen denLeichnam untersuchen solle. Aus seinen Verletzungen würde sichManches erkläre» lassen. Es geschah. Eine Flintcnkngel wardurch die fleischige, starke Schulter ein- und zur Brust wiederausgegangen. Es gehörte die vollkommenste Kenntniß der Schuß-wunden dazu, den schwierigen Punkt in's Reine zu bringen; aberhier galt die Erfahrung der Gränzbewohner so viel, als die Ge-schicklichkeit der Wundärzte, und die Entdeckung, wie es mit derWunde zugegangen, zwang den Söhnen Jsmaels ein wildes Lächeln