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mit einer Miene, die ihren wilden, geheimen Einfluß nicht verfehlte.Sie eilte zugleich voran, der Stelle zu, von der die Hunde nichtgewichen waren, und in Einem fort die Luft mit langgezogenem mit-leidsvollem Geheul erfüllten. Der ganze Haufe folgte nach, Einigezu träge zum Widerspruch, Andere dem Gebote gehorsam, und Allemehr oder weniger von dem ungewöhnlichen Auftritt ergriffen.
„Sage mir, Almer, — sagt mir, Abiram, Jsmael! sagt mir,"rief das Weib, als sie eine Stelle erreicht hatte und auf dersel-ben stehen blieb, wo die Erde zertreten, zertrampelt und mitBlutflecken besprengt war: „Sagt mir, ihr, die ihr Jäger seid,was für ein Thier hat hier geblutet, hat hier den Tod gefunden?Sprecht! Ihr seid Männer und aN die Zeichen der Haide gewöhnt!Ihr Alle, sagt mir, ist dieß Wolfs- oder Panthersblnt?"
„Ein Büffel ist's gewesen;" nahm der Vater das Wort, indemer kalt auf die Spuren hinblickte, die seinem Weibe so fürchterlichschienen: „ein edles, mächtiges Thier. Hier sind noch die Zeichender Hufe, die es während des Todeskampfs in die Erde schlug;und dort hat es den Boden mit seinen Hörnern ein- und anfge-rissen. Das muß ein starker, muthiger Büffel gewesen sein!"
„Aber wer hat ihn erlegt?" fragte Esther. „Menschen? woist aber der Abfall? — Wölfe? aber Wölfe fressen die Haut nicht.Sagt mir, ihr Männer und Jäger, ist das Blut hier Thieresblnt?"
„Das Thier hat hier nur geblutet, und sich über den Hügelhinaus in die Tiefe geschleppt," sagte Almer im Wiedcrkommen;denn er hatte sich etwas weiter vor den klebrigen hinansgemacht.„Seht da, eine Wolke Vögel schwebt über dem Aase."
„Kein Aas," sagte der Vater. „Das Thier hat noch Lebenin sich. Wäre es todt, so würden die Bnßaare sich ihres Raubesschon bemächtigt haben. Nach den Bewegungen der Hunde zunrtheilen, muß es ein reißendes Thier sein; wie ich vermnthe, einweißer Bär von den oberen Wasserfällen. Man sagt, sie habenein erstaunlich zähes Leben."