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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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daß die Männer nicht Zeit hatten, ihre Flinten von der Schulter zulösen; denn als sic es thaten, war der Bock schon ans dem Schuß.

Seht, seht den Wolf!" schrie Almer, halb ärgerlich, daß erden Fang verfehlt hatte; und ein zweites Thier erblickend:Sehtden Wolf! auch ein Wolfsfell ist in einer Winternacht als Deckenicht zu verachten; seht, da kommt der hungrige Teufel hcrgerannt!"

Halt!" rief Jsmael, dem Jungen in die Flinte fallend;es istkein Wolf; es ist-, ein leibhafter Hund, wie du und ich Menschensind. Ha! wir haben Jäger in der Nähe. Sieh' da! ein zweiterHund!"

Noch hatte er nicht ausgeredet, als die beiden verfolgendenThiere bei ihnen vorbei, dem Bock nachsetztcn, im edlen Eifer,sich einander vorzulaufen. Das eine war ein alter Hund, dessenKräfte nur noch von dem rühmlichen Bestreben, nicht zurück zubleiben, unterstützt zu sein schienen; das andere Thier war einjunger Hund, der sich, der hitzigen Verfolgung unbeschadet, ju-gendliche Sprünge und Sähe erlaubte. Beide liefen mit gestreck-ten Gliedern dem Wilde nach, die Nase hoch tragend, wie ächteJagd- und Spürhunde. Schon waren sie vorüber, wie der Blitz,schon sahen sie den Bock auf der nächsten Anhöhe vor sich, undsetzten ihm mit offenen Mäulern nach, als plötzlich der jüngerevon der Linie absprang, einen Schreitvn ausstieß und stutzte. Seinalter Begleiter, der ihm eine Strecke allein voransgelaufen war,hielt nun ebenfalls inne, und kehrte erschöpft und keuchend zuder Stelle um, wo jener seit der ersten Bestürzung im Kreiseumherlief, sich dabei schnell und wie außer sich bewegend, denKreis seiner eigenen Fußstapfen immer auf's Neue durchlaufend,und dabei ein Geschrei in kurzem, abgebrochenem Gebell wieder-holend. Kaum aber war ihm der ältere nahe, als er sich setzte,die Nase hoch in die Luft trug, schuopperte und dann ein langes,lautes, winselndes Geheul hören ließ.

Es muß eine starke Witterung sein," sagte Abner, der mit