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Jsmael, viel zu träge, das Gespräch fortzuführen, oder auchschon mit der bloßen Anspielung zufrieden, stand von seinem Stein-sitze ans nnd kündete, indem er seine gewaltige Gestalt wie einwohlgemästeter Ochse ansstreckte, seine Absicht zu schlafen an.Unter Leuten, die hauptsächlich nur lebten, um ihren Natnrbedürf-nissen nachznkommen, mußte solche Erklärung gleiche Gefühle er-regen. Einer verschwand nach dem Andern, indem Jeder seinerauhe Schlafstelle aufsnchte, nnd in wenigen Minuten befand sichEsther, welche indeß die jüngere Brut zur Ruhe gebracht hatte,wenn wir den gewöhnlichen Wächter unten abrechnen, im alleini-gen nnd einsamen Besitz des nackten Felsens.
Welche minder schätzenswerthe Gewohnheiten auch in diesemungebildeten Weibe ihr nnstätes Umherschweifen hervörgebracht —derHanptgrundsay jeder weiblichen Natur hatte zu tief gewurzelt,um je ganz herausgerissen zu werden. Bei einem gewaltigen, umnickt zu sagen wilden, Temperamente waren auch ihre Leidenschaftenheftiger Art, und schwer zu besänftigen. Wie sie aber auch sonstvon den Freiheiten ihrer Lage Gebrauch machen mochte, die Liebezu ihren Kindern, wie lange sie zuweilen wohl schlummern mochte,konnte niemals als ganz erloschen gelten. Ihr gefiel Asa's langeAbwesenheit nicht. Zn furchtlos, um, was sie betraf, unreinenAugenblick zu zaudern, über die dunkle Wüste zu gehen, in diesie jetzt mit verlangenden Blicken hinabschaute, so begann doch ihregeschäftige Einbildungskraft, jenem unauslöschlichen Gefühle ge-horchend, namenlose Uebcl heraufznbeschwören, welche ihrem Sohnebegegnet sein könnten. Es konnte wahr sein, was Abiram an-gedentet, daß er der Gefangene irgend eines der Stämme gewor-den, welche in der Nachbarschaft auf der Büffeljagd waren; auchkonnte ein weit größeres Uebel ihn befallen haben. So dachte dieMutter, während die Dunkelheit nnd die Stille ringsum jeneGefühle noch mächtiger werden ließen.
Dieses Sinnen und Grübeln machte allen Schlaf bei ihr un-Die Prairje. kl