nichts — als träumen — träumen — träumen — mit sieben sostattlichen Burschen ihm zur Hand, als je die Frau einem Mannegebar. Und was kam 'raus? He! Die Nacht bricht au, und dasAtternöthigste ist noch nicht gethan."
„Es ist gewiß nicht klug gehandelt, Base," crwiederte Ellen,ohne daß sie eigentlich zu wissen schien, was sie sagte. „Und dasheißt doch immer den Söhnen ein schlechtes Beispiel gegeben!"
„Holter die Polter! Meinst du, Mädchen? Willst über ältereLeute richten! nun, fleh 'mal, und noch dazu die besser sind alssie! Möchte doch einen Mann suchen auf der ganzen Gränze, derseinen Kindern ein ehrbareres Beispiel gibt, als dieser nämlicheJsmael Busch. Heda, weise mir doch auch, meine Miß Fchler-finder, aber nicht Fehleroerbesserer, noch einen Hansen so präch-tiger Burschen, die, wenn's Noth thnt, schneller einen Fleck um-hauen, einzäunen, nmpflügen, beackern, als meine Kinder? Freilichwär's besser, ich wäre still darüber, da ich die Mutter bin. Aberwo gibt es einen Schnitter, der es so verstünde, seine Leute in'sWaizenfeld hineinznführen, daß kaum die Stoppeln übrig bleiben,wie mein guter Mann. Und dann als Vater, welch' ein präch-tiger Herr er ist! Seine Söhne brauchen nur einen Flecknennen, wo sie sich niederlassen möchten, und angenblickS stellter ihnen eine Urkunde daüber ans, und für's Patent brauchen siekeinen rothen Heller zu zahlen!"
Die Frau schloß mit einem schallenden, höhnischen Gelächter,das sein Echo fand in den Stimmen aller der kleinen Krabben,die die Mutter zu dem rastlosen und gesetzlosen Leben aufzog,welches sie selbst führte, das aber, aller Unsicherheit und Müh-seligkeit ungeachtet, doch nicht ohne geheimen Reiz war.
„Holla, alte Esther!" grüßte sie die wohlbekannte Stimmeihres Gatten von der Ebene herauf. „Nascht ihr da oben ausder Speisekammer, indessen wir euch Wildpret nnd Büffelfleischbringen! Herab, herab, altes Mütterchen, mit allen deinen Kleinen,