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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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ich gebunden bin, während der Reise gewisse Pflichten zu erfüllen,so ist doch dabei keine Bedingung, welche feststellt, daß diese Reisesolle immer dauernd oder ewig sein. Nun ist wiewohl mankaum annehmen kann, daß diese Gegend irgend ein begründetesInteresse für die Wissenschaft haben solle, indem sie in jeder Rück-sicht für den Natnrhistoriker ein jungfräuliches Gebiet bildetselbige doch bekanntlich der Schätze ans dem Reiche der Vegeta-bilien entbehrend. Ich hätte deßhalb einige hundert Meilenmehr nach Osten zu Zurückbleiben sollen, wäre es nicht der innereDrang gewesen, der mich lockte, das besprochene Thier mit Angenzu schauen, um es genügend zu beschreiben und zu klassificiren.Deßhalb," fuhr er fort, mit unterdrückter Stimme, als betreffe esein wichtiges Geheimniß,bin ich nicht ohne Hoffnung, Jsmaelzu überreden, daß er es mich seciren läßt."

Habt Ihr das Geschöpf gesehen?"

Nicht mit den Organen des Gesichts: aber mit weit untrüg-licheren Visionsinstrumenten, nämlich den Schlüssen der Vernunftin den Dcdnetionen aus scientiflschen Prämissen. Ich habe dieSitten und Gewohnheiten des Thieres bewacht, junger Mann,und kann ohne Furcht sagen, aus solchen Judicien, die von ge-wöhnlichen Beobachtern würden unberücksichtigt gelassen werden,daß cs von gewaltigen Dimensionen ist, unthätig, vermnthlich ganzträge, von reißendem Hunger, und, wie ans dem Zengniß diesesverehrnngswcrthen Jägers hervorgeht, wild und fleischfressend!"

Es würde mir lieber sein, Fremder," sagte Paul, auf dendes Doktors Beschreibung einen merkwürdigen Eindruck gemachtzu haben schien,zu wissen, ob das Geschöpf überhaupt ei» Thier sei."

Was das betrifft, so habe ich, falls mir sonst der Beweisfehlte, welcher für mich indessen genugsam ans den Angewohn-heiten des Thieres geführt ist, Jsmaels Wort selbst dafür. Ichbin dafür vollkommen mit Gründen versorgt. Junger Mann, einegewöhnliche eitle Neugier kann mich nicht plagen, aber all' mein