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wissenschaftliches Streben geht, wie ich demüthig glaube, zuerstdahin, meine Kenntniß zu erweitern, und zweitens das Bestemeiner Mitgeschöpfe zu befördern. Im Geheimen verlangte micherstaunlich, den Inhalt des Zeltes zu erfahren, welches Jsmaelso sorgfältig bewachte, und dessenwcgen er mich genöthigt hatte,zu schwören — fur.ire per Neos — selbigem auf einem gewissenUmkreis von Ellen nicht näher zu kommen, und zwar währendeiner bestimmten Zeit. Ein äusjuranäum oder Eid ist eine sehrernste Angelegenheit,,und man darf damit nicht leicht umspringen:da aber mein ganzes Unternehmen von dieser Nachgiebigkeit ab-hing, so willigte ich ein, indem ich mir die Freiheit vvrbehielt,von ferne zu beobachten. Es mögen seht zehn Tage her sein, seitJsmael, meinen traurigen Zustand bei meiner Wißbegier bemer-kend, mir denn endlich mittheilte, daß ans dem Wagen eine Bestielebe, die er in die Prairie mitnehme, um mit selbigem Exemplarandere von demselben llenus, wo nicht gar von derselben 8peciesanzulockcn. Seitdem ist es mein einziges Bestreben gewesen, dieSitten des Thicres zu beobachten, und was ich bemerke, äufzu-notiren. Sobald wir eine bestimmte Entfernung erreichen, wodiese Thiere'rn Menge sollen vorhanden sein, soll ich die völligfreie Prüfung dieses 8peeiminis haben."
Paul fuhr fort, mit dem allertiefstcn Schweigen znznhorchen,bis der Doktor seine seltsame, doch charakteristische Erklärungschloß. Dann schüttelte der ungläubige Bienenjäger de» Kopf,und schien zu widersprechen geneigt, indem er sagte:
„Fremder, der alte Jsmael hat Euch tief in einen hohlenBaum gesteckt, wo Eure Augen nicht mehr nutz sind als ein Droh-nenstachel. Auch ich weiß etwas von demselben Wagen, und darfversichern, daß ich den Kerl der offenbaren Lüge zeihen kann.Seht 'mal, Freund, meint Ihr wohl, daß ein Mädchen wie Elle»Wade bei einer wilden Bestie es aushalten könnte?"
„Weßhalb nicht! Weßhalb nicht?" entgegnete der Naturforscher.