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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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zur Befriedigung Aller genügen würde, welche mit ihm an demköstlichen Mahle Theil nehmen möchten. Mit dem Wildstellerverhielt es sich aber ganz anders. Sein gemäßigterer Appetit warschon vollkommen gestillt, und er sah dem Ankömmlinge mit einemherzlichen Blicke entgegen, der deutlich sprach, wie gelegen ihnseine Ankunft dünke.

Kommt her, Freund," sprach er, mit der Hand winkend, alser sah, daß der Fremde einen Augenblick, wie zweifelhaft, innehielt.Kommt her, sage ich, wenn der Hunger Euer Führer ist,so hat er Euch an die rechte Stelle gebracht. Hier ist Essen, undder Junge hier kann Euch Salz dazu geben, so lange getrocknet,daß es weißer ist, als der Schnee auf den Bergen. Frisch heran,ohne Furcht! Wir sind keine wilden Thiere, die einander auf-fressen, sondern Christen, die dankbar Alles empfangen, was demHerrn gefallen, ihnen zu geben."

Verehrnugswürdiger Jäger," erwiederte der Doktor, dennes war Niemand anders, als der Naturforscher, der auf einemseiner täglichen Botanisirzüge sich näherte.Ich freue mich herz-lich über dieß glückliche Zusammentreffen. Wir lieben dasselbeTreiben und sollten Freunde sein."

Herr! Herr!" sagte der alte Mann, ohne sich eben viel andie Regeln des Dccorums zu kehren, dem Philosophen geradezuin's Gesicht lachend.Das ist ja der Mann, der da mich wollteglauben machen, daß ein bloßer Name die Natur eines Thieresverändern könnte! Kommt, Freund, Ihr seid willkommen, obgleichEure Kenntniß durch zu vieles Bücherlesen ein wenig verkehrtworden ist. Seht Euch nieder, und wenn Ihr den Bissen gegessen,sagt mir, ob Ihr den Namen des Geschöpfes kennt, das Euchsein Fleisch zum Essen geliefert hat."

Doktor Battius' Augen (denn wir halten es für schicklich, demManne den Namen zu geben, den er am meisten liebt), also DoktorBattius' Augen bekundeten genugsam die Zufriedenheit, womit er