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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
126
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wie hungrige Wölfe gefressen! Hektor hat sich wie ein guter undkluger Hund bewiesen, und nie habe ich einen seiner Rasse falschgefunden, in der Nase oder in der Freundschaft. Kennt Ihr denUnterschied zwischen der Kochkunst der Wildnis; und der in denAnsiedelungen? Nein, ich sehe, Ihr kennt ihn nicht; au EuremAppetit sehe ich's. So will ich's Euch sagen. Die eine folgtdem Menschen, die andere der Natur. Die eine denkt, sie kannnoch 'was zuthun zu den Gaben des Schöpfers, wahrend dieandere sich demüthig ihrer freut. Darin liegt das Geheimniß."

Ich will Euch was sagen, Wildsteller," sagte Paul, der nurwenig über die Moral erbaut war, mit welcher sein Tischgenoffedas Mahl zu würzen geneigt schien.Alle Tage, daß wir hierzusammen sind, und es möchten wohl noch manche sein, will icheinen Büffel schießen, und Ihr sollt mir den Höcker braten."

Nein, nein, nein, da stimme ich nicht bei. Das Thier istgut; faßt es an, von welcher Seite Ihr wollt, und es wardüberall zur Nahrung für den Menschen geschaffen. Aber ich willweder Zeuge noch Gehilfe sein, täglich eines in der Wüste um-znbringen."

Den Teufel sollen sie nmkommcn, alter Mann! Wenn siealle so gut sind, wie dieser, will ich mich anheischig machen, sieallein aufznessen bis an die Hufen .... Sieh, wer kommt da?Einer mit einer feinen Nase, will ich schwören, und Einer, dereinen guten Geruch gehabt hat, wenn er der Spur eines Mittag-essens nachgeht."

Das Individuum, welches die Unterhaltung unterbrochen undPauls Bemerkung entlockt hatte, näherte sich jetzt, den Randdes Baches entlang, bedächtigen Schrittes und in grader Rich-tung auf die Beiden zu. Da nichts Erschreckendes und Feindli-ches in seiner Erscheinung lag, vermehrte der Bienenjägcr, stattim Essen' aufzuhören, nur seine Anstrengungen dabei, und dasauf eine Weise, daß er jetzt selbst zweifelte, ob der Höcker noch