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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Jsmael warf die Flinte auf die Schulter, und im nächstenAugenblick war sie hinauf nach der Spitze des Felsens gerichtet.Ehe noch ein Wort des Widerspruchs geäußert werden konnte,krachte sie los, und der Inhalt fuhr mit einem Flammenstrahl indie Höhe. Ellen schrak wie die getroffene Gemse zusammen; siestürzte mit einem durchdringenden Geschrei in das Zelt, und miteiner Schnelligkeit, die es ungewiß ließ, ob sie nur durch denSchreck, oder durch eine wirkliche Verletzung für ihr leichtesVergehen gestraft worden.

Die That war zu plötzlich und so ganz unerwartet ausgeführt,daß cs nicht möglich gewesen, ihr zuvorzukommen; aber kaumdaß sie geschehen, als auch die Söhne des Thäters auf ganz un-zweideutige Weise die Stimmung bekundeten, welche dieser ver-zweifelte Schritt in ihnen hervvrgebracht. Es wurden wilde undzornige Blicke gewechselt, und ein mißbilligendes Gemurmel liefdurch die Umstehenden.

Was hat Ellen gethan, Vater!" sagte Asa mit einer Artaufgeregten Muthes, der um so auffallender schien, je seltenerer sich anssprach,daß sie wie der erste beste Hirsch, oder wieein hungriger Wolf erschossen werden soll?"

Uebles!" crwiederte der Auswanderer nachdenklich, doch miteiner Kälte und Ruhe, die es verriethcn, wie wenig er durch denzu Tage liegenden Unwillen seiner Kinder bewegt war.Uebles,Bursch, Uebles! Sorge, daß die Unordnung nicht überhand nimmt."

Man sollte doch einen Unterschied machen mit einem Mannund jenem schreienden Mädchen!"

Asa, du bist ein Mann, wie dn dich oft gerühmt hast; aberdenke, ich bin dein Vater und dein Vorgesetzter."

Ich weiß das wohl; aber was für eine Art Vater!"

Höre, Bursch. Ich glaube mehr als zur Hälfte, daß deineVerschlafenhcit die Sioux hereingelassen. Sei bescheiden in deinerRede, mein wachsamer Sohn, oder du könntest noch eine

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