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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Kraft an den kleinen Wagen legte, der »nn über das Gras hin-rollte, anscheinend mit eben solcher Leichtigkeit, als würde er vonseinem gewöhnlichen Gespanne gezogen.

Der Wildsteller blieb zurück, und folgte dem abziehcnden Wa-gen mit dem Ange, nachsinnend, was denn wohl darin verborgensein konnte, bis derselbe die Höhe gewonnen hatte, und nun auchhinter der Landwellc verschwunden war. Dann wandte er seinenBlick wieder ans die verlassene Scene rund umher. Die Abwesen-heit menschlicher Wesen würde kaum im Busen eines Mannes,der so lauge an Einsamkeit gewöhnt war, Gefühle erregt haben,hätte nickt das eben verlassene Lager die Erinnerung an seinekaum davon geschiedenen Besucher erweckt, und, wie es der alteMan» bald genug empfand, auch an die von ihnen ausgegangeneVerwüstung. Er richtete sein Auge nach oben mit bedeutungs-vollem Kopfschütteln, als er Alles über sich so leer fand, wo kaum»och tausend Aeste und Zweige von den Bäumen herabgeschattethatten, die nun, ihres Grüns beraubt, als werthlose, zurückge-laffene Holzblöcke zu seinen Füsien lagen.

Ach," murmelte er bei sich,ich hätte es wissen sollen, ichhätte es wissen sollen! Oft sah ich ja schon dasselbe Schauspiel, unddoch führte ich sie selbst dahin, und habe sie jetzt zudem einzigenOrte hingewicsen weit umher, wo sie Leuten von ihrer Gattungnahe sind. Das ist des Menschen Wunsch, sein Stolz, sein Vcr-hcerungsgeist, seine Sünde! Er zähmt die Thierc des Feldes seinerthörichten Bedürfnisse wegen, und wenn er ihnen ihr natürlichFutter geraubt, so zwingt er sie, den Bäumen ihr Laub und ihreRinde zu rauben, um ihren Hunger zu stillen."

Ein Rascheln in den niedrigen Gebüschen, die in einiger Entfer-nung und am Rande des Dickichts wuchsen, an das sich JsmaelsLager gelehnt hatte, traf plötzlich sein Ohr, und kürzte sein Selbst-gespräch ab. Sv manche in der Wildnis; verlebte Jahre ließe» ihninstinktartig die Flinte mit der Rüstigkeit der Jugend in wagcrechte