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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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gut, als Gottes andere Kinder unterwerfen. Die Menschen sterbennur, wenn Er es will, und kein Dahcotah kann die Stunde ändern."

Sieh!" erwiederte der Wilde, indem er den Stahl seinesMesser dicht vor das Gesicht des Gefangenen hielt,Weuchaist der Wahcondah eines Hundes."

Der alte Mann erhob seine Augen zu dem grimmigen Gesichtseines Peinigers, und zuerst brach aus den tiefen Höhlen einBlick der Verachtung und redlichen Zorns hervor; aber augen-blicklich ging er in einen Ausdruck des Erbarmens, wo nicht desKummers, über.

Was sollte Einer, der zu Gottes Ebenbild erschaffen ist,zürnen über ein vernnnftloses Geschöpf," sagte er auf englisch,und in Tönen, viel lauter als die, in welchen Weucha die Unter-redung fortzusehen wünschte. Der Letztere zog aus der unab-sichtlichen Beleidigung seines Gefangenen Vorthcil, und indem erihn bei den dünnen, grauen Locken, die aus seiner Mühe hervor-blickten, ergriff, war er eben daran, in boshafter Freude mit derMesserschneide sie vom Schädel zu trennen, als ein langes, gel-lendes Geschrei erdröhnte, dem ein hundertfältiger Wicderhallaus der Wüste ringsum folgte, als hätten tausend Dämonen zu-gleich auf Einen Ruf ihre Kehlen erhoben. Weucha ließ los undschrie in wilder Freude auf.

Jetzt!" rief Paul aus, unfähig, seine Geduld länger z» hal-ten,jetzt, alter Jsmael, gilt es, das Blut von Kentucky zuzeigen! Feuert los, Jungens! Längs dem Boden gezielt, denndie Rothhäute sitzen in der Erde selbst."

Sein Ruf ging indessen verloren, oder blieb doch unbeachtet,mitten in dem Geschrei, Gekreisch und Getöse, das mittlerweileaus fünfzig Kehlen ihm zu jeder Seite ausbrach. Die Posten zubeiden Seiten der Gefangenen blieben stehen, aber wie unwilligeRosse, wenn sle das Zeichen erwarten zum Losbrechen. Sie stießenihre Waffen wild in der Luft zusammen, und sprangen wie jubelnde