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wen und was er zuerst seiner Heimtücke opfern solle. Schon hatteer den Inhalt der Hütte erspäht, in welcher die Fran nnd ihrejungen Kinder lagen, und war bei mehreren gigantischen Gestal-ten, die auf Haufen Laubwerk lagen, vorübergekommen — glück-lich für ihn lagen Alle in bewußtloser Unbeholfenheit — als erendlich dahin gelangte, wo Jsmael selbst schlief. Einem soscharfblickenden Manü wie Mahtoree konnte es nicht entgehen,daß jetzt der Vorzüglichste der Reisenden in seine Macht gegebenwar. Lange stand er, oder schwebte vielmehr, über der ruhendenherkulischen Gestalt des Auswanderers, scharf bei sich alle mög-lichen Folgen erwägend, so wie die wirkungsvollsten Mittel zurreichsten Ernte.
Er hatte das Messer wieder in die Sebeide gesteckt, welchesein fieberhafter Andrang der Gedanken ihn zu ziehen getrieben,und ging weiter, als Jsmael sich nmdrehte, nnd rauh fragte, weres sei, der da, halb Schatten, vor seinen wenig geöffneten Augensich bewege. Die ganze Schlauheit und Fertigkeit eines Wildenkonnte allein hier die Krisis abwenden. Die dumpfen nnd fastnnverständlichen Töne, die er hörte, nachahmend, warf sich Mahtoreelänglings auf die Erde nieder, als wolle er schlafen. ObgleichJsmael, schlaftrunken, die ganze Bewegung wohl sah, so war dochdas Kunststück zu kühn nnd zu bewunderungswürdig ansgcführt, umseine Wirkung zu verfehlen. Der schlaftrunkene Vater schloß seineAugen, nnd lag bald wieder in tiefem Schlummer, während derVerräthcr mitte» im Schooße seiner Familie weilte.
Es war für den Teton nöthig, die Stellung, die er ange-nommen, mehrere Minuten lang beiznbehalten, um sich zu ver-sichern, daß er nicht mehr beachtet würde. Sein thätiger Geisttheilte die regungslose Ruhe des Körpers nicht. In ihm reifte einfeiner Plan, welcher, wie er hoffte, das ganze Lager, mit Sachenund Menschen, ganz ihm in die Hände spielen sollte. Sobald ersicher an's Werk gehen konnte, war der unermüdliche Wilde auch