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„Das kann nicht sein, Ihr habt Eure Last in den Prairienabgelegt. Zeige meinen jungen Leuten den Ort, daß sie sie auf-ladcn mögen, ehe sie die Pawnee's finden."
„Der Pfad dahin ist gefährlich, und es ist jetzt Nacht. DieStunde znm Schlafen ist gekommen," sagte der Wildsteller mitvölliger Fassung. „Laß deine Krieger über jenen Hügel gehen;da ist Wasser und da ist Holz; laß sie ihre Feuer anzünden undmit warmen Füßen schlafen. Wenn die Sonne wieder aufgeht,will ich Euch wieder sprechen."
Ein leises Gemurmel, das aber die große Unzufriedenheitdeutlich aussprach, ging durch die aufmerksame Versammlung, unddiente nur den alten Mann zn unterrichten, daß er nicht vorsichtiggenug bei einem Vorschläge gewesen, der eigentlich dahin ging, dieReisenden in der Niederung von der Anwesenheit ihrer gefährlichenNachbarn zu unterrichten. Mahtoree indessen fuhr, ohne im ge-ringsten etwas von der Unruhe seiner Gefährten zn verrathcn, aufdieselbe hochartige Weise im Gespräche fort.
„Ich weiß, daß mein Freund reich ist," sagte er, „daß ermanche Krieger nicht weit von hier liegen hat, und daß er mehrPferde mit sich führt, als die r.othen Leute Hunde besitzen."
„Hier seht Ihr meine Krieger und meine Pferde."
„Was? Hat das Weib die Füße einer Dahcotah, daß siedreißig Nächte über die Prairie gehen kann, und nicht fällt? Ichweiß, die rothen Waldmänner machen lange Märsche zn Fuß, aberwir, die wir leben, wo das Auge nicht von einer Wohnung zurandern sehen kann, lieben unsere Pferde."
Der Wildsteller zauderte jetzt. Er war vollkommen überzeugt,daß jeder Betrug, wenn man ihn entdeckte, gefährlich anssallenwürde, und auch seinem Charakcr und Treiben nach, war ihmjede Abweichung von der Wahrheit peinlich. Da er aber bedachte,daß es nicht sowohl sein eigenes, sondern auch das Wohl undWeh Anderer gelte, entschloß er sich schnell, die Sache ihren Gang