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sogleich zwischen den Beiden begann, anhören konnte, hielt deralte Mann still, und wartete ruhig auf den Augenblick, wo erseine Unterhaltung mit Wesen wieder anknüpfen könnte, an denen,wie er suhlte, seine Theilnahme wuchs, nicht sowohl wegen desgeheimnißvollen Charakters dieser Zusammenkunft, als wegen einesnatürlichen Mitgefühls für zwei so junge, und, wie er in der Ein-falt seines Herzens gern glaubte, für zwei so gute Leute. Seinträger, doch unerschütterlich treuer Hund begleitete ihn, und schlugabermals sein Lager zu Füßen seines Herrn auf, wo er bald, wiegewöhnlich, den Kopf dicht in das Haidekraut versteckt, schlum-mernd lag.
Es war für den Wildsteller ein so neues Schauspiel, einemenschliche Gestalt in der Einöde, in welcher er weilte, zu sehen,daß er seine Angen auf den dunkeln Gestalten seiner neuen Be-kannten mit Gefühlen ruhen ließ, die ihm lange fremd gewesen.Ihre Gegenwart weckte Erinnerungen und eine Stimmung in ihmauf, denen sein störriger, doch ehrlicher Sinn in letzter Zeit nurwenig nachgehangcn, und seine Gedanken fingen an, über die ver-schiedenen Bilder eines Lebens hinznfliegen, das, rauh und trübe,mit Auftritten wilder und besonderer Lust seltsam vermischt ge-wesen. Sein Gedankenzug hatte ihn schon weit in eine ideelleWelt hinausgeführt, mls er auf einmal in die Wirklichkeit dicht umihn durch die Bewegung seines treuen Hundes zurückgerufen wurde.
Der Hund, welcher, nach seinen Jahren und seiner Schwach-heit, eine so entschiedene Neigung zum Schlafe bewiesen, sprangjetzt auf und trat aus dem von der hohen Gestalt seines Herrngeworfenen Schatten hinaus, und schaute sich um auf der Haide,als verkünde ihm sein Instinkt die Gegenwart noch eines andern Be-suchers. Daun kehrte er, wie zufrieden mit seiner Wahrnehmung,an seinen ruhigen Platz zurück, und streckte seine müden Gliedermit der Berechnung und Sorgfalt Jemandes hin, der kein Neu-ling in der Kunst der Selbsterhaltung war.
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