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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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noch zwanzig Jahr und die Wildniß! Aber, sagt' mal: was machtIhr mit dem Pelzwerk?"

Mit dem Pelzwerk! Nie in meinem Leben zog ich das Fellvom Rehbock, noch einen Kiel aus der Gans! Dann und wannschieße ich sie nieder um einen Braten, und mitunter auch nurum die Uebnng nicht zu verlieren. Aber,, wenn der Hunger vor-über ist, kriegen die Haidewölfe das klebrige. Nein nein ichhalte mich an meinen Berns, der mich besser bezahlt, als allesPelzwerk, was ich auf jener Seite des großen Flusses verkaufenkönnte."

Der alte Mann schien ein wenig nachzudenken; aber indemer den Kopf schüttelte, fuhr er bald nachdenklich fort:

Ich kenne nur ein Geschäft, dem man hier mit Vortheilnachgehen könnte . . . ."

Er wurde von dem jungen Manne unterbrochen, der eine kleineum seinen Hals hängende Zinnbüchse vor des Andern Angen auf-nahm und den Deckel öffnete, woraus der köstliche Honiggeruchdem Wildsteller entgegen duftete.

Ein Bienenjäger!" bemerkte der Letztere mit einer Schnellig-keit, die bewies, daß er die Natur seiner Beschäftigung sogleichverstanden, jedoch nicht ohne einiges Erstaunen anszudrücken, wieein so kühn gesinnter Mann sich mit einer so niedrigen Beschäftigungbegnügen könne.Es mag sich wohl an den Gränzen der Ansie-delung verlohnen; hier in den offenen Strichen möchte ich esdoch aber einen zweifelhaften Handel nennen."

Ihr meint, ein Baum sei vonnöthen, wenn ein Schwarmansetzen will. Ich weiß es aber anders, und so bin ich ein paarhundert Meilen weiter nach Westen gezogen, um euren Honig z»kosten. Doch jetzt, nachdem ich Eure Neugier befriedigt, werdetIhr Euch wohl ein wenig seitwärts begeben, während ich meineandere Geschichte dem jungen Frauenzimmer auserzähle."

-Es ist nicht nöthig, gewiß es ist nicht nöthig, daß er unsDie Prairie. g