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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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künftig so zu nennen:länger als fünfzig Jahre führte ich meineFlinte in der Wildniß, ohne eine Schlinge für den kleinsten Vogelzu legen, der doch in den Lüften fliegt, geschweige denn einemThiere, dem die Natur nichts als Beine gegeben."

Da sehe ich doch wenig Unterschied, ob ein Mann sein Pclz-werk durch die Flinte oder durch die Schlinge gewinnt," sprach derbösblickende Gefährte des Auswanderers in seiner rauhen und un-freundlichen Weise.Die Erde wird nun 'mal für den Menschengeschaffen, und drum sind auch die Kreaturen darauf sein."

Ihr führt wenig Plunder mit Euch, alter Jäger, für Einen,der da in der Fremde herumschweift," unterbrach ihn dreist derAuswanderer, als wünsche er jene Unterhaltung zu unterbrechen.Ich hoffe, mit den Fellen steht es besser bei Euch."

Kann Beides wenig gebrauchen," erwiederte ruhig der Wild-steller;in meinem Alter sind Nahrung und Kleidung das einzige,was ich bedarf, und was hülfe mir das, was Ihr Plunder nennt,sonst wohl, als daun und wann ein Horn voll Pulver oder eineStange Blei einzutauscheu."

Ihr seid also eigentlich nicht aus diesen Gegenden, Freund?"fuhr der Auswanderer fort, indem er au den Einwaud des An-dern auf das gleichbedeutende Wort dachte, welches er selbst nachdem Ortsgebrauch statt,Gepäck' und ,Effekten' gebraucht hatte.

Ich ward an der Seeküste geboren, ob ich schon den größtenTheil meines Lebens in den Wäldern zubrachte."

Die ganze Gesellschaft sah nun auf ihn hin, wie die Leutewohl die Augen auf einen unerwarteten Gegenstand allgemeinerTheiluahme zu richten pflegen. Einige von den jungen Leutenwiederholten das Wort ,Seeküste', und die Frau warf ihm einenhöflichen Blick zu, was ihr, die trotz aller Gastfreundschaft we-nig daran gewöhnt war, sehr schwer zu werden schien. Aberdie Ehre, einen so weit gereisten Gast zu bewirthen, fordertedas. Nach einem langen und scheinbar nachdenklichen Schweigen