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Die spärlichen Kräuter auf der Wiese versprachen nichts, dader Boden, über welchen die Wagenräder so leicht, als übereinen festgestainpften Weg fortrollten, starr und hart war. Auchließen Wagen und Thiere keine andere Spur zurück, als hie undda das welke zertretene Gras, welches die Ochsen von Zeit zuZeit abrissen, aber eben so oft wieder fortwarfen, da diese saureKost selbst für ihren Hunger ungenießbar war.
Was auch die Bestimmung dieser Abenteurer war, oder dieheimliche Ursache ihrer anscheinenden Sicherheit in einer so abge-schiedenen Lage sein mochte, nichts, in Haltung oder Wesen beiirgend Einem unter ihnen, vcrrieth Unbehaglichkeit oder Unruhe.Männer, Frauen und Kinder zusammen gerechnet, waren es überZwanzig.
In geringer Entfernung vor dem Trupp marschirte Jemand,welcher, seiner Haltung und Miene nach, der Anführer zu seinschien. Es war ein großer, von der Sonne verbrannter Mann,über die mittleren Jahre hinaus, dessen dreistes Wesen und stum-mes Auftreten alles Andere eher aussprachen, als Nachdenkenüber die Vergangenheit und Sorge für die Zukunft. Sein Kör-,per war eigentlich geschmeidig und biegsam, aber trotz der Aus-dehnung der Glieder verrieth sich darin eine ungemeine Kraft.Jedoch nur zuweilen, wenn irgend ein leichtes Hinderniß ihmauf seinem lässigen Hinschlendern in den Weg trat, zeigte diesersein Körper, der sich bis dahin in Schlaffheit und Abspannung,was man nennt, gehen ließ, etwas von jener gewaltigen Kraft,die in seinem Gliederbau verborgen lag, wie die schlummernde,aber unbeugsame und furchtbare Stärke des Elephanten. Dieunteren Gesichtszüge bei ihm zeigten sich roh, breit und leer,während die oberen, oder jene edlen Theile, die Sinn und Geistausdrücken sollen, fast ohne höher» Ausdruck waren.
Sein Anzug bestand aus einem Gemisch der gröbsten Klei-dungsstücke, die ein Landmann zu tragen pflegt, mit solchem