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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Die mit unserer vorliegenden Legende in Verbindung stehen-den Vorfälle und Auftritte fallen in die früheste Periode der Un-ternehmungen, die zu einem so großen und schnellen Erfolge ge-führt haben.

Die Ernte des ersten Jahres seit unserer Besitznahme warschon lange vorüber, und das Laub an den Bäumen färbte sichherbstlich, als ein Zug von Wagen sich ans dem ansgetrocknetenBette eines Baches heransbewegte, um seinen Weg über die wel-lenartige Oberfläche einer wie sie in der Sprache des Landes,von dem wir schreiben, heißt ,wallenden Steppe* (rollinAprairle) fortzusetzen. Die Fuhrwerke, beladen mit allen Artenvon Hansgeräth, die wenigen Schafe und das Hornvieh, diemitten im Zuge getrieben wurden, und der rohe Anstritt und diesorglose Miene der stämmigen Männer, welche an der Seite derGespanne einhergingen, kündigten zusammen eine GesellschaftEmigranten an, die nach dem Eldorado des Westen suchten.Gegen die gewöhnliche Praktik von Leuten der Gattung hattediese Gesellschaft den fruchtbaren Boden des niedern Landes ver-lassen, und ihre Wanderung ans Wegen, wie sie nur solchenAbenteurern bekannt sind, durch Schluchten und Bergströme,über tiefe Moräste und öde Steppen, nach einem Orte gerichtet,der weit über die Gränzen der Civilisation hinanslag. Vor ihnenlagen jene breiten Ebenen, die sich mit so wenig Abwechselungim Charakter bis zum Fuße der Rocky Mountains ausdehnen,und manche lange und traurige Meilen hinter ihnen schäumtendie schnellen und reißenden Wellen der La Platte.

Die Erscheinung eines solchen Zuges an dieser trostlosen, ödenStelle wurde noch merkwürdiger durch den Umstand, daß dieGegend umher so wenig darbot, was für einen unternehmendenGeist von Reiz gewesen wäre, und, wo möglich noch weniger,was den Hoffnungen eines gewöhnlichen Ansiedlers in neuen Län-dern hätte schmeicheln können.