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Lederzeug, wie ihn die Mode und dos Herkommen bei Leutenseines gegenwärtigen Treibens fast nothwendig machte. Doch ver-einigte sich auch noch mit seinem Anzüge ein wunderbarer Schmuckvon allen möglichen, mit eben so viel Verschwendung, als gerin-gen Geschmack ausgesuchten Zierrathen. Statt des gewöhnlichenGürtels von Hirschfell trug er um seinen Leib eine verschosseneseidene Binde von den grellsten Farben; der hörnerne Griff seinesSeitenmessers war verschwenderisch mit Silberplatten belegt, derMarderpelz seiner Muhe war so fein und ausgesucht, daß eineKönigin sich seiner nicht geschämt hätte; die Knöpfe seines schmutzi-gen, wollenen Rockes waren ans dem glänzenden mexikanischenGepräge, der Schaft seiner Flinte aus dem schönsten Mahagoni,eben so kostbar die Gebinde und Schrauben; und die Bänderund Bummeleien dreier Uhren ohne Werth hingen und klirrtenan drei verschiedenen Orten herab. Zn dem Ranzen und derFlinte, die über seinem Rücken, im Verein mit dem wohlgefüll-ten und sorgsam bewahrten Pulverhorn und Schrotbeutel hingen,hatte er eine scharfe, glänzende Holzaxt nachlässig über die Schul-ter geworfen, und trug diese ganze Last mit so anscheinenderBequemlichkeit, als ginge er ganz frei und nicht von der gering-sten Bürde beschwert.
Kurz hinter diesem Manne kam ein Trupp junger Leute, fasteben so angezogen, und unter einander und mit dem Führer voneiner Aehnlichkeit, die sic vollkommen als Kinder einer Familiebezeichnte. Obgleich der jüngste von ihnen kaum über die Jahrehinaus sein mochte, in welchen der Mensch, nach der feinen Un-terscheidung der Gesetze, frei zu handeln anfängt, so hatte er sichdoch schon seines Erzeugers so würdig erwiesen, daß sein aufge-schossener Wuchs bereits die Familienhöhc erreichte. Es warenda noch ein oder zwei etwas verschiedene Gestalten, deren Schil-derung wir uns aber für den Fortlauf der Geschichte verspüren müssen.
Von den Weibern hatten nur zwei das mannbare Alter er-