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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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welches ihrem Herzen zuzuströmcn angcfangen hatte, fluthctc wiederungestüm gegen ihre Schläfe;gewiß, es kan» keine Stunde gewe-sen seyn, Pfadfinder?" ,

Eine Stunde?" rief Jasper gleichzeitig;nein, nein, meinwürdiger Freund; cs find noch keine zehn Minuten, seit Ihr unsverlassen habt!"

Nun, es mag so sehn, obgleich cs mir wie ein T ag vorkam.Ich fange übrigens an zu glauben, daß der Glückliche seine Zeitnach Minuten und der Elende nach Monaten zählt. Doch, redenwir nichts mehr davon; es ist nun Alles vorbei, und viele Wortedarüber machen euch nicht glücklicher, während sie mir nur sagen,was ich verloren habe, und wahrscheinlich auch, wie sehr ich ver-diente, es zu verlieren. Nein, nein, Mabcl, Sie brauchen michnicht zu unterbrechen; ich gebe Alles zu, und Ihre Gegenrede, sogut sie auch gemeint sepn mag, wird meinen Sinn nicht ändern.Nun, Jasper, sie ist die Eure, und obgleich es mich schwer an-kommt, daran zu denken, so will ich doch glauben, daß Ihr sieglücklicher machen werdet, als ich es vermocht hätte, denn EureGaben sind besser dazu geeignet, obgleich ich, so weit ich michkenne, mir alle Mühe gegeben haben würde, das Gleiche zu thun.Ich hätte wohl besser gcthan, dem Sergeanten nicht zu glauben,und mich au das halten sollen, was mir Mabel am See sagte;denn Verminst und Nrtheilskraft mußten mir sagen, daß sie Rechthatte; aber es ist so angenehm, das zu denken, was wir wünschen,und man läßt sich so leicht beschwatzen, wenn man sich selbst gernüberreden möchte. Aber ich habe es schon gesagt, was nützt alldas Gerede? Es ist zwar wahr, Mabel schien einzuwilligen, abersie that es ja nur ihrem Vater zu Gefallen und weil sie sichwegen der Wilden fürchtete"

Pfadfinder!"

Ich verstehe Sie, Mabel; aber ich habe Sic nicht kränkenwolle»-- gewiß nicht. Bisweilen ist's mir, als möchte ich gerne