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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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um ihre Worte zu verstehen. In der That waren auch die paarletzten Silben dem Wegweiser völlig entgangen und er gab dießzu verstehen durch sein gewöhnliches:

Wie?"

Ihr vergeht, daß wir uns heirathcn solle», und solche An-spielungen sind eben so ungeeignet, als schmerzlich."

Alles was recht ist, istgeiguet, Mabel; und alles ist recht,was zu einer billigen Ausgleichung und zu einem offenen Verständ-nis führt, obgleich es, wie mir meine eigene Erfahrung sagt,schmerzlich genug ist, wie Sie sich ausdrücken. Nun, Mabel,wenn Sie gewußt hätten, daß Jasper in solcher Weise an Sie denkt,so hätten Sie vielleicht nie eiugewilligt, einen so alten und unan-sehnlichen Mann wie ich bin, zu heirathcn?"

Warum diese grausame Prüfung, Pfadfinder? Wozu kanndas alles führen? Jasper denkt nicht an so etwas; er sagt nichts,er suhlt nichts."

Mabel!" entfuhr cs den Lippen des Jünglings auf eineWeise, welche die unbezwingliche Natnr seiner Gefühle verrietst,obgleich er keine Silbe weiter hinzufügte.

Mabel bedeckte ihr Antlitz mit den Händen, und die Beidensaßen da wie ein Paar Schuldige, die plötzlich auf einem Verbre-chen ertappt wurden, bei welchem es sich um das ganze Glück einesgemeinschaftlichen Gönners handelte. In diesem Augenblick warJasper vielleicht selbst geneigt, seine Leidenschaft in Abrede zuziehen, da er weit entfernt war, seinem Freunde einen Gram be-reiten zu wollen, während für Mabel die nnvcrholcne Mittheilnng einerThatsache, die sie eher im Stillen gehofft, als geglaubt hatte, sounerwartet kam, daß sich auf einen Augenblick ihre Sinne verwirr-ten und sie nicht wußte, ob sie weinen oder sich freuen sollte.Doch mußte sie zuerst sprechen, da Jasper nicht im Stande war,etwas hcrvorzubringen, was unredlich oder für seinen Freundschmerzlich erscheinen konnte."