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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Was bedarf cs da einer Aufklärung, Pfadfinder? Ich liebeMabel Dunham, und Mabel Dnnham liebt mich nicht; sie willlieber Euch zum Gatten haben, und das Klügste, was ich thunkann, ist, fort und auf das Salzwaffer zu gehen und zu versuchenEuch Beide zu vergessen."

Mich zu vergessen, Jasper? das wäre eine Strafe, welcheich nicht verdiene. Aber woher wißt Ihr, daß Mabel mich lieberhat? Wie wißt Ihr das, Junge? Mir scheint das ja ganzunmöglich!"

Wird sie nicht Euer Weib werden? und würde Mabel einenMann heirathcu, den sic nicht liebt?"

Der Sergeant hat Ihr hart zugesetzt ja, so ists; undeinem gehorsamen Kinde mag es wohl schwer werden, den Wün-schen eines sterbenden Vaters zu widerstehen. Habt Ihr Mabelje gesagt, daß Ihr sic liebt, daß Ihr solche Gefühle gegen sie hegt?"

Nie, Pfadfinder! Wie konnte ich Euch ein solches Unrechtzufügen?"

Ich glaube Euch, Junge; ja, ich glaube Euch und glaubeauch, daß Ihr im Stande wäret, spurlos zu verschwinden undaufs Salzwaffer zu gehen. Wer das ist nicht gerade nöthig.Mabel soll Alles erfahren und Ihren eigenen Weg haben; jadas soll sie, und wenn mir das Herz bei dem Versuche bräche.Ihr habt ihr also nie ein Wort davon gesagt, Jasper?"

Nichts von Belang, nichts Bestimmtes. Aber doch muß ichmeine ganze Thorheit eingesteben, Pfadfinder, wie es meine Pflichtgegen einen so edeln Freund ist, und dann wird Alles zu Endesepn. Ihr wißt, wie junge Leute sich verstehen, oder zu verstehenglauben, ohne sich gerade offen auszusprcchen, und wie sic aufhunderterlei Weise gegenseitig ihre Gedanken kennen lernen, oderkennen zu lernen glauben."

Nein, Jasper, das weiß ich nicht," antwortete der Weg-weiser treuherzig; denn, die Wahrheit zu sagen, seine Huldigungen