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hatten nie ans jene süße und köstliche Ermnthignng getroffen, welchedas stumme Merkmal der zur Liebe fortschreitenden Zuneigung ist.
„Nein, Jasper, ich weiß nichts von all diesem. Mabel hatmich immer freundlich behandelt und sagte mir, was sie zu sagenhatte, auf die unumwundenste Weise."
„Ihr hattet aber die Wonne, sie sagen zu hören, daß sie Euchliebe, Pfadfinder?"
„Ei nein, Jasper; nicht gerade mit Worten. Sie hat mirsogar gesagt, daß wir uns nie heirathen könnten, nie heirathcnsollten; daß sie nicht gut genug für mich .sey, obgleich sie ver-sicherte, daß sie mich achte und ehre. Dann sagte mir aber derSergeant, dieß sep die gewöhnliche Weise junger und schüchternerMädchen: ihre Mutter habe es zu ihrer Zeit eben so gemacht undebenso gesprochen; und ich müsse mich begnügen, wenn sie nur über-haupt einwillige, mich zuhcirathen. Ich habe daher auch geschloffen,daß Alles in Ordnung sep."
Wir wären keine treuen Erzähler, wenn wir nicht zugeständcn,daß Jasper, ungeachtet seiner Freundschaft für den glücklichen Freierund trotz der aufrichtigsten Wünsche für sein Wohl, bei diesenWorten sein Herz in überschwenglicher Wonne klopfen fühlte. Nichtals ob er in diesem Umstand hätte eine Hoffnung für sich auf-tauchen sehen; es war nur das eifersüchtige Verlangen einer unbc-gränzten Liebe, welche sich bei der Kunde entzückt fühlte, daß keinanderes Ohr die süßen Geständnisse gehört habe, welche dem eigenenversagt blieben.
„Erzählt mir mehr von dieser Weise, ohne Zunge zu sprechen,"fuhr der Pfadfinder fort, dessen Gesichtszüge ernster wurden undder nun seinen Gefährten mit dem Tone eines Mannes fragte,welcher einer unangenehmen Antwort cntgegenfieht. „Ich kannmich mit Chingachgook auf eine solche Art unterhalten, und habecs auch mit seinem Sohne Uncas gcthan, ehe er gefallen; ichwußte aber nicht, daß junge Mädchen auch in dieser Kunst bewandert