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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Zeichen seines Scclenkampfes zu verbergen, so überflog doch seineWangen die Blässe des Todes. Er faßte sich jedoch und antwor-tete nicht nur mit Festigkeit, sondern sogar mit Kraft:

Sagt nicht so, Pfadfinder; Ihr sehd gut geiuig für eineKönigin."

Ja, ja, Junge nach Encrn Begriffen von meinen Vor-zügen; das heißt, ich kann einen Hirsch tödten, oder im Nothfallauch einen Mingo, so gut, als irgend einer an der Gränzt; oderich kann einen Waldpfad mit sicherem Auge verfolgen, und in denSternen lesen, wenn andere das nicht vermögen. Kein Zweifel,kein Zweifel, Mabcl wird Wildpret und Fische genug haben; aberwird sic nicht Kenntnisse, Ideen und eine angenehme Unterhal-tung vermissen, wenn das Leben sich ein wenig langweilig hin-schlcppt, und jedes von uns sich in seinem wahren Wcrthe zu zeigenbeginnt?"

Wenn Ihr Euern Werth zeigt, Pfadfinder, so muß die größteDame im Land mit Euch glücklich werden. In dieser Beziehunghabt Ihr keinen Grund, besorgt zu sehn."

Nun, Jasper, ich glaube, daß es Euch Ernst ist nein ichweiß es; denn es ist natürlich und der Freundschaft gemäß, daßman die, welche man liebt, in einem allzugünstigcn Lichte be-trachtet. Ja, ja, wenn ich Ench heirathcn sollte, Junge, so würdeich mir keine Sorge machen, günstig benrthcilt zu werden, denn Ihrhabt Ench immer geneigt gezeigt, mich und meine Handlungen mitwohlwollenden Blicken zu betrachten. Aber ein junges Mädchenmuß im Grunde doch wünschen, einen Mann zu kriegen, der ihremeigenen Alter nnd ihrer Denkweise näher steht, als einer, der seinenJahren nach ihr Vater seyn könnte, und roh genug ist, um ihrFurcht cinznjagen. Es nimmt mich Wunder, Jasper, daß Mabclnicht lieber ein Auge auf Euch geworfen hat, statt mir ihre Nei-gung znznwenden."

Ein Auge auf mich werfen, Pfadfinder?" erwicderte der