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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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dich dis nächste halbe Stunde nicht in unsere Angelegenheitenmischest."

Ei," sagte Pfadfinder,ich halte mich zu Mabel. Es istfür unfern Zweck und für den Dienst des Königs genug Blut ge-flossen; und was die Ehre anbelaugt, so wollen wir fie an jungeFahndriche und Rekruten überlassen, denn diese können fie besserbrauchen, als besonnene, eifrige christliche Männer. Die Ehreliegt im Nechthandeln, und nur schlechte Thaten vermögen einenzu entehren; ich halte es aber für schlecht, einem, und wäre esauch nur ein Mingo, das Leben zu nehmen, ohne irgend einennützlichen Zweck; ja, ja und ich halte es für Recht, alle Zeitauf die Stimme der Vernunft zu achten. So lassen Sie uns alsohören, Lieutenant Muir, was Ihre Freunde, die Franzosen undIndianer für sich vorzubringcn haben?"

Meine Freunde?" sagte Muir mit Unwillen.Ihr werdetdoch nicht des Königs Feinde meine Freunde nennen wollen, Pfad-finder, weil das Geschick des Krieges mich in ihre Hände geworfenhat? Die größten Krieger der alten und der neuen Zeit sind schonKriegsgefangene gewesen, und dort könnt Ihr Meister Cap fragen,ob wir nicht alles Menschenmögliche aufboten, um diesem Unge-mach zu entfliehen."

Ja, ja," antwortete Cap trocken;entfliehen ist das ge-eignete Wort. Wir eilten nach unten und verbargen uns so klug,daß wir noch zu dieser Stunde in der Höhle fitzen könnten, wäreuns nicht der Brodkorb zu hoch gehangen. Sie haben sich beidieser Gelegenheit so geschickt wie ein Fuchs eingegraben, und zumTeufel, mich nimmt's nur Wunder, wie Sie das Nest so auf derStelle zu finden wußten."

Und folgtet Ihr mir nicht auf dem Fuße? Es gibt imMenschenleben Augenblicke, wo die Vernunft zum Instinkt hinan-steigt"

Und die Menschen in Höhlen hinabsteigen," unterbrach ihn