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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
Entstehung
Seite
541
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Cap mit einem polterndem Lachen, in welches Pfadfinder auf seineruhige Weise einstimmtc. Auch Jasper, obgleich noch voll Be-kümmerniß wegen Mabels, konnte fich eines Lächelns nicht erweh-ren.Man sagt, der Teufel könne kein Matrose werden, wenn ernicht in die Hohe sieht und nun scheint mir's, er wäre auch zumSoldaten verdorben, wenn er nicht nach unten schaute."

Dieser Ausbruch von Heiterkeit, obgleich Mnir nichts beson-deres Belustigendes darin fand, trug viel dazu bei, den Friedenaufrecht zu erhalten. Cap bildete fich ein, er habe einen unge-wöhnlich guten Witz gemacht und war daher geneigt, in der Haupt-sache »achzugeben, so lange seine Gefährten ihn ans dem Glaubenließen, daß sic ihn für einen witzigen Kopf hielten. Nach einerkurzen Berathung wurden die Wilden insgesammt ohne Waffenhundert Ellen von dem Blockhanse und in der Linie der Geschütz-pforten des Send versammelt, indeß Pfadfinder zu der Thüreseiner Feste hinnnterstieg und die Bedingungen fcstsetzte; unterwelchen der Feind endlich die Insel räumen solle. In Anbetrachtder Verhältnisse waren diese für beide Thcile vortheilhaft. DieIndianer mußten, Vorsorge halber, alle ihre Waffen, selbst ihreMesser und Tomahawks ausliesern, weil sic an Zahl immer nochum das Vierfache überlegen waren. Der französische Offizier,Monsieur Sanglier, wie man ihn gewöhnlich nannte und er sichselbst zu nennen Pflegte, machte Einwendungen gegen diesen Akt,welcher wahrscheinlich mehr als irgend ein anderer Theil des ganzenVerfahrens ei» übles Licht auf sein Commando werfen konnte;aber Pfadfinder, der Zeuge einiger Jndianergemctzcl gewesen war,wußte wohl, wie wenig Verpflichtungen geachtet wurden, wenn siemit dem Vortheil in Widerspruch geriethen, und blieb, was dieWilden anbelangte, nnerbitilich. Der zweite Punkt war fast vongleicher Wichtigkeit; er enthielt die Bestimmung daß KapitänSanglier alle Gefangenen ausliefere, die in der Höhle, zu welcherCap und Mnir ihre Zuflucht genommen hatten, bewacht wurden.