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wenn dn uns allein lassest. Das sind feierliche Scenen, und sounerfahrene Leute, wie ich, haben es nicht gerne, daß man alleshört, was sie sagen."
Obgleich Mabel nie der Gedanke gekommen war, daß ihrOnkel an der Seite eines Sterbebettes von den Tröstungen derReligion Gebrauch machen würde, so glaubte sie doch, daß er irgendeinen bcsondern Grund zu dieser Bitte habe, welcher ihr unbekanntsey, und fügte sich deshalb darein. Pfadfinder hatte bereits dasDach bestiegen, um sich in der Gegend umzuschen und die beidenSchwäger blieben allein. Cap setzte sich an die Seite des Ser-geanten und sann ernstlich über die wichtige Pflicht nach, welcheer zu erfüllen hatte. Einige Minuten herrschte tiefes Schweigen,während welcher Zeit der Seemann den Entwurf seiner beabsich-tigten Rede überdachte.
„Ich muß sagen, Sergeant Dunham," begann Cap endlich inseiner eigcnthümlichen Weise, „daß in diesem unglücklichen Zugeeine schlechte Führung stattgefunden hat, und da wir nun Gelegen-heit haben, die Wahrheit — und nichts als die Wahrheit — aus-zusprechcn, so halte ich es für meine Pflicht, dieses unnmwundenzu thun. Mit einem Wort, Sergeant — über diesen Punkt kannes nicht wohl zwei Meinungen geben; denn obgleich ich nur einSeemann und kein Soldat bin, so kann ich doch selbst mehrereFehler entdecken, deren Auffindung gerade keiner besonder» Vor-studien bedarf."
„Was willst du damit, Bruder Cap? erwicderte der Anderemit schwacher Stimme. „Was geschehen ist, ist geschehen; und esist jetzt zu spät, es zu ändern."
„Sehr wahr, Bruder Dunham; aber nicht, es zu bereuen;das Gute Buch sagt uns, daß die Reue nie zu spät kömmt, undich habe immer gehört, ein Augenblick, wie der gegenwärtige, sei)der kos barste zu einem solchen Geschäft. Wenn du etwas auf deinerSeele hast, Sergeant, so gib es los, denn du weißt, daß du dich