einem Freund anvertraust. Tu bist meiner Schwester Mann ge-wesen und die arme kleine Magnet ist meiner Schwester Tochter;magst du nun am Leben bleiben, oder sterben, so werde ich dichimmer wie einen Bruder betrachten. Es ist Jammerschade, daß dunicht mit den Booten liegen bliebst, und einen Kahn zum Recognos-eiren voraus schicktest, in welchem Fall du deine Leute gerettet unddiesen Unfall von unfern Häuptern abgcwendet haben wurdest.Nun, Sergeant, wir sind alle sterblich — das ist ohne Zweifel einigerTrost, und wenn du auch vorangchst, so kommt doch die Reihebald an uns. Ja, das muß dir zum Tröste gereichen."
„Ich weiß das Alles, Bruder Cap, und hoffe, ich bin vorbe-reitet, das Schicksal eines Soldaten zu erfüllen; — aber die armeMabel —"
»Ja, ja, das treibt schwer vor Anker, ich weiß es; aber dumöchtest sie doch nicht mitnehmcn, wenn du auch könntest, Sergeant;und so ist cs besser, sich die Trennung so leicht als möglich zumachen. Mabel ist ein gutes Mädchen, wie ehedem ihre Mutter;sie war meine Schwester, und ich will dafür sorgen, daß ihreTochter einen braven Mann bekommt, wenn wir mit dem Lebenund unser» Skalpen davon kommen; denn ich denke, daß es Niemanddarum zu thun scyn würde, in eine Familie, welche keine Skalpehat, zu heirathen."
„Bruder, mein Kind ist versprochen; sie wird das Weib desPfadfinders werden."
„Nun, Bruder Dunham, Jeder hat seine besonderen Begriffe undLebensansichten, und der Handel kann, wie mir vorkömmt, Mabel nichtsweniger als angenehm sepn. Ich habe nichts gegen das Mer desMannes einzuwenden, denn ich gehöre nicht zu denjenigen, welchees für nöthig halten, daß man ein Knabe sey, um ein Mädchenglücklich zu machen, sondern halte im Allgemeinen einen Fünfzigerfür den geeignetsten Ehemann; aber es darf kein Umstand zwischenden Partieen stattsinden, der sie unglücklich machen könnte. Im