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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Vater, ich bin hier! unverletzt sicher! O, daß ich das Gleichevon Euch glauben dürfte!"

Ein Ansruf des Dankes, welcher jetzt folgte, wurde vonbeiden vernommen; er war aber deutlich mit dem Aechzen desSchmerzes vermengt.

Meine schlimmsten Ahnungen sind eingetroffen!" sagte Mabelmit einer Art verzweifelter Ruhe.Pfadfinder, mein Vater mußin das Blockhaus gebracht werden, mag es auch mit noch so vielGefahr verbunden seyn."

Das ist Natur, und ist das Gesetz Gottes. Aber ruhig,Mabel; geben Sie sich Mühe, gelaffen zu seyn. Alles, was ei»Mensch für den Sergeanten thnn kann, soll geschehen. Ich bitteSie blos; gefaßt zu seyn."

Ich bin es, ich bin es, Pfadfinder. Ich war in meinemLeben nie ruhiger, nie gesammelter, als in diesem Momente. Aberbedenkt, wie gefährlich jeder Augenblick werden kann. UmsHimmels willen, laßt uns schnell thnn, was geschehen muß."

Pfadfinder staunte über die Festigkeit in Mabelö Stimme, undward vielleicht selbst durch die erzwungene Ruhe und Selbstbeherr-schung, die sie angenommen, ein wenig getäuscht. Indessen schienihm keine weitere Erörterung nöthig; er stieg deshalb unverzüglichhinunter und begann die Thürc zn entriegeln. Dieses geschah mitder gewöhnlichen Vorsicht; als er aber die schwere Balkenmaffebehutsam sich in den Angeln drehen ließ, fühlte er einen Druckgegen dieselbe, welcher ihn fast veranlaßt hätte, die Thüre wiederzu schließen. Nach einem Blick durch die Spalte jedoch öffnete ersie vollends, und der Körper des Sergeanten Dunham, welcher sichdaran lehnte, fiel halb in das Blockhaus herein. Ein Augenblick,und Pfadfinder hatte ihn vollends hereingezogen und die Balkenwieder vorgelegt, so daß kein Hindcrniß mehr vorhanden war, demVerwundeten ungctheiltc Sorgfalt zu weihen.

Mabel benahm sich bei diesem erdrückenden Auftritte mit jener