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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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ungewöhnlichen Seelcnstärke, welche ihr Geschlecht in solchen er-regenden Momenten zu entwickeln geeignet ist. Sie holte das Licht,benetzte die vertrockneten Lippen ihres Vaters mit Wasser, unter-stützte den Pfadfinder bei Bereitung eines bequemen Strohlagersund machte aus ihren Kleidern ein Kissen für den Kopf des Kranken.Alles dieses geschah unter ernstem Schweigen; selbst Mabel vergoßkeine Thräne, bis sie die Segensgebete vernahm, welche der Ser-geant für ihre Zärtlichkeit und Sorgfalt über ihr Haupt aussprach.Bisher hatte Mabel nur Vermuthungen über den Zustand ihresVaters. Pfadfinder hatte jedoch mehr Aufmerksamkeit auf das körper-licheLeiden des Sergeanten verwendet und die Neberzeugung gewonnen,daß eine Büchsenkugel durch den Körper des verwundeten Mannesgedrungen sey. Er war mit der Natur solcher Verletzungen zu gutvertraut, um nicht zu wissen, daß für das Aufkommen seinesFreundes wenig oder keine Hoffnung vorhanden war.

Viermndzwanzigstcs Kapitel.

So trinke meiner Thronen FlnthWar' Balsam meines Herzens Blut,So möchte jeder Tropfen fließen.

Dein Leiden, Aermster, zu versüßen.

Moore.

Sergeant Dunhams Augen ließen nicht ab, der Gestalt seinerlieblichen Tochter zu folgen, so bald das Licht erschienen war.Darauf warf er seinen Blick nach der Thüre des Blockhauses, umsich zu überzeugen, daß sie gut verschlossen setz, denn man hatteihn in dem untern Raum gelassen, weil es an den Mitteln fehlte,ihn in das erste Stockwerk zu bringen. Dann suchte er wiederMabels Antlitz; denn mit dem raschen Hinschwinden des Lebens