daß dieses von dem wilden und halbindianischen Grenzleben her-komme, welches Ihr sührt, wodurch denn alle ihre Einwürfe aufeinmal zum Schweigen gebracht worden wären, oder es hätte soeine Art Mißverständnis, mit der Vorsehung stattfinden müssen."
„Und Ihr habt ihr das wirklich gesagt, Qnartiermeister?"
„Ich kann nicht gerade auf die Worte schwören, aber dieIdee war vorherrschend in meiner Seele, wie Ihr Euch denkenkönnt. Das Mädchen war ungeduldig und wollte nicht die Hälftevon dem hören, was ich zu sagen hatte, sondern sprang fort, wieIhr mit Euren eigenen Augen gesehen habt, Pfadfinder, als obsie mit ihren Ansichten vollkommen im Reinen sey und nichts mehrzu hören brauche. Ich fürchte, sie ist zu einem bestimmten Ent-schluß gekommen."
„Ich fürchte das auch; Quartiermeister; und allem nach istihr Vater irriger Meinung. Ja, ja, der Sergeant ist in einemtraurigen Jrrthum befangen."
„Nun, Mann! — was braucht Ihr da zu jammern und denguten Ruf, den Ihr Euch durch so viele mühevolle Jahre erworbenhabt, zu Schanden zu machen. Nehmt Eure Büchse, die Ihr sogut zu brauchen wißt, auf die Schulter, und fort mit Euch indie Wälder; denn es lebt kein weibliches Geschöpf, welches auchnur das Herzeleid einer Minute Werth wäre, wie ich aus eigenerErfahrung weiß. Ich gebe Euch das Wort eines Mannes, welcherdieses Geschlecht kennt und zwei Weiber gehabt hat, daß dieWeiber überhaupt eine Art Geschöpfe sind, die wir uns ganz andersvorstellen, als sic in der That sind. Nun, wenn Ihr Mabel de-müthigen wollt, so habt ihr hier eine so herrliche Gelegenheit,als sie ein zurückgewiesener Liebhaber nur immer wünschen kann."
„Es wäre mein letzter Wunsch, Lieutenant, Mabel zudemüthigen."
„Nun, Ihr werdet am Ende doch noch so weit kommen; dennes liegt in der menschlichen Natur, denen Unlust zu bereiten, welcheuns Unlust bereitet haben. Aber eine bessere Gelegenheit hat sich