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Edelmuth, um zu fragen, was Andere von ihm sagten. Muir warjedoch durch diese Selbstverläugnnng und Selbstachtung nicht zuüberwältigen, denn da er es mit einem Mann von großer Wahr-heitsliebe nnd Einfalt zu thun zu haben glaubte, so beschloß er,auf seine Leichtgläubigkeit cinzuwirken, und auf diese Weise sichvon seinem Nebenbuhler zu befreien. Er verfolgte daher den Gegen-stand, sobald er bemerkte, daß die Selbstverläugnnng seines Ge-fährten stärker sch als seine Neugierde.
„Ihr müßt ihre Ansicht erfahren, Pfadfinder," fuhr er fort,„und ich glaube, Jedermann sollte hören, was seine Freunde undBekannte von ihn, sagen. Ich will es Euch daher, um Euch meineAchtung gegen Euren Charakter und Eure Gefühle zu beweisen,in so kurzen Worten, als möglich mittheilen. Ihr wißt, daß Mabelmit ihren Augen ein schlimmes und boshaftes Spiel treibt, wennsie im Sinne hat, den Gefühlen eines Mannes zuzusetzen."
„Mir schienen ihre Augen immer gewinnend und sanft, Lieu-tenant Muir, obgleich ich zugeben will, daß sie bisweilen lachen.Ja, ich habe sie lachen sehen, und zwar recht herzlich und mit auf-richtigem Wohlwollen."
„Wohl, das war es aber gerade. Ihre Augen lachte», so zusagen aus aller Macht, und mitten in ihrem Muthwillen brach siein einen Ausruf ans — ich hoffe, es wird doch Eure Empfindlich-keit nicht verletzen, Pfadfinder?"
„Ich will das nicht sagen, Quartiermeister; ich kann das nichtversprechen. Es liegt mir an Mabels Meinung von mir mehr,als an der der meisten Andern." -
„Dann werde ich Euch nichts sagen, sondern die Sache beimir behalten. Und warum sollte auch Jemand einem andern er-zählen, was seine Freunde über ihn sagen, zumal wenn etwas zusagen ist, was ihm nicht angenehm sehn möchte, zu hören. Ichwerde dem, was ich bereits mittheilte, kein Wort mehr zufügen."
„Ich kann Sie nicht zum Reden zwingen, wenn Sie es nicht