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„Was seine Thaten in dieser Beziehung anbelangt, so mögenSie ihn so hoch stellen, als Ihnen beliebt; aber er ist so ungebildetals ein Mohawk."
„Er versteht vielleicht nichts von dem Lateinischen; aber dieSprache der Irokesen kennt er besser, als die meisten Weißen, unddiese ist jedenfalls in unserm Erdwinkel die nützlichere von beiden."
„Wenn Lnndie selbst mich auffordcrte, ihm zu sagen, ob ichIhre Person oder ihren Witz mehr bewundere, meine schöne, spöt-tische Mabel, so wüßte ich nicht, was ich antworten sollte. MeineBewunderung ist so sehr zwischen beiden gethcilt, daß ich bald dereinen, bald dem andern die Palme zucrkennen muß. Ach, die ver-storbene Mistreß Muir war auch ein solches Musterbild."
„Sie sprechen von der zuletzt verstorbenen Mistreß Muir, Herr?"fragte Mabel mit einem unschuldigen Blick auf ihren Gefährten.
„Ach, das ist eine von Pfadfinders Lästerungen. Gewiß hatder Bursche es versucht, Sie zu überreden, daß ich schon mehr alseinmal verheirathet gewesen sey?"
„In diesem Falle wäre seine Mühe vergebens gewesen, Herr;denn Jedermann weiß, daß Sie das Unglück^hatten, schon vierFrauen zu verlieren."
„Nur drei, so wahr mein Name David Muir ist. Die vierteist reiner Scandal, oder vielmehr noch in petto, wie man in Romsagt, schöne Mabel; und das bedeutet in Liebesangelegenh eiten soviel, als im Herzen."
„Nun, ich bin sroh, daß ich nicht diese vierte Person in pettooder in etwas anderem bin, denn es wäre mir nicht angenehm, einScandal zu seyn."
„Haben Sie deshalb keine Furcht, meine bezaubernde Mabel,denn wenn sie die vierte sind, werden alle andern vergessen sehn,und Ihre wundervollen Reize und Verdienste würden Sie auf ein-mal zur ersten erheben. Sie dürfen nicht fürchten, in irgendetwas die vierte zu seyn."