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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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der Mitte zwischen beiden Ufern hielt, nm eine weitere Aussichtzn gewinnen. Es schien daher Jasper am zweckmäßigsten, sich aneine oder die andere Küste anznschließen, nicht nur nm ein Zu-sammentreffen zn vermeiden, sondern auch um unbemerkt weiter zukommen, da seine Segel und Spieren auf der Landschaft imHintergründe undeutlicher sich ausnehmeu mußten. Er zog dassüdliche Ufer vor, weil es auf der Luvseite lag, und weil erglaubte, daß ihn der Feind hier am wenigsten erwarten werde, daes nothwendig in die Nähe der französischen Ansiedelungen und zueinem der stärksten Posten führte, welchen Frankreich in diesem TheileAmerikas besaß.

Von all diesem wußte jedoch Cap glücklicherweise nichts, unddes Sergeanten Geist war zu sehr mir den Einzelnheiten seinesAuftrags beschäftigt, als daß er in solche Spitzfindigkeiten ein-gegangen wäre, welche eigentlich außer seinem Bereiche lagen.Es wurde daher nichts dagegen eingewcndet, und ehe noch derMorgen anbrach, hatte sich Jasper augenscheinlich in aller Ruhewieder sein früheres Ansehen verschafft und er erließ, als ob nichtsvorgefallen sey, seine Befehle, welchen auch ohne Zögerung undRänke Folge geleistet wurde, k

Das Aufdämmern des Tages brachte Alles am Bord wiederauf das Verdeck, und nun untersuchte man, wie es bei Reisendenauf dem Wasser gewöhnlich ist, neugierig den sich erschließendenHorizont, wie die Bilder aus der Dunkelheit hervortraten und daswerdende Licht das herrliche Rundgemälde mit immer hellerenTinten übergoß. Gegen Osten, Westen und Norden war nichtsals Wasser sichtbar, welches unter den Strahlen der ausgehendenSonne glitzerte; aber im Süden dehnte sich ein endloser Wald-gürtel aus, welcher damals den Ontario mit seinem dunkeln Grünumfaßt hielt. Da zeigte sich plötzlich vorne eine Oeffnüng unddann die festen Mauern eines schloßartigen Gebäudes, mit Außen-Werken, Basteien, Blockhäusern und Pallisadeu, welches von einem