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auf ruhigem Wasser hervorbringt. Die Kabel des Send warkaum über dem Wasser sichtbar und Jasper hatte bereits seineSegel gehißt, um, sobald der erwartete Wind vom Ufer her wehte,abfahrcu zu können.
Die Sonne ging eben unter, als das Hauptscgel klappte undder Vordersteven das Wasser zu trennen begann. Der Wind gingleicht aus Süden, und der Schnabel des Schiffes wurde in derRichtung gegen das südliche Ufer gehalten, da man die Absichthatte, so schnell als möglich ostwärts zu kommen. Die nunfolgende Nacht war ruhig, und man konnte sich eines tiefen undungestörten Schlafes erfreuen.
Es erhoben sich nur einige Schwierigkeiten wegen des Com-mandos des Schiffes, welche jedoch zuletzt durch freundliche Ueber-einkunft ausgeglichen wurden. Da das Mißtrauen gegen Jaspernoch lange nicht beseitigt war, so erhielt Cap die Oberaufsicht,während es dem jungen Manne gestattet wurde, das Fahrzeug zuhandhaben, wobei er jedoch immer der Controlc und der Einrededes alten Seemannes unterworfen war. Jasper ließ sich dicß ge-fallen, damit Mabcl nicht länger den Gefahren ihrer gegenwärtigenLage ausgesetzt bliebe: denn da der Kampf der Elemente nachge-lassen hatte, so wußte er wohl, daß sie von dem Montcalm auf-gesucht werden würden. Er war jedoch vorsichtig genug, seineBesorgnisse über diesen Punkt nicht laut werden zu lassen, dazufällig gerade die Mittel, welche ihm für das Entrinnen diegeeignetsten schienen, in den Augen derer, welche die Macht hatten,seine Absichten zu vereiteln, neue Zweifel gegen die Ehrlichkeitseiner Gesinnungen zu wecken im Stande sehn mochten. Mitandern Worte» — Jasper glaubte, der höfliche, junge Franzose,welcher das feindliche Schiff befehligte, würde seinen Ankerplatzunter dem Fort am Niagara verlassen und, sobald sich der Windgelegt hatte, wieder in den See stechen, um sich über das Schicksaldes Send Gewißheit zu verschaffen, wobei er sich wahrscheinlich in