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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Und das ist mehr, als ihm gebührt. Ein Mann magallenfalls zweimal heirathen, ohne gegen die Moral und Ehrbarkeitanzustoßen; aber viermal ist ja etwas Ungeheures."

Ich sollte das Heirathen zum erstenmal schon für einen Um-stand oder ein Indiz halten, wie es Meister Cap nennt," warfPfadfinder mit seinem ruhigen Lachen ein, da seine Lebensgeisterwieder etwas von ihrer Frische gewonnen hatten.

Das ist's auch, in der That, und dazu ein recht feierlicherUmstand. Wenn nicht Mabel Euer Weib werden sollte, so würdeich Euch rathen, lieber gar nicht zu heirathen. Doch da ist dasMädchen selbst, und da gilt jetzt Schweigen als Losung."

Ach, Sergeant, ich fürchte, Ihr scyd im Jrrthum."

Neunzehntes Kapitel.

Dreß war die Stelle.

Ein heitrer Landsitz, wechselnder Umgebung voll.

Milton.

Sllabel wartete am Ufer, und der Kahn war bald auf demWasser. Pfadfinder brachte seine Begleitung mit derselben Geschick-lichkeit über die Brandung, wie er sie hergeführt hatte; und ob-gleich die Aufregung Mabels Wange» röthete und das Herz ihroft wieder auf die Zunge zu Hüpfen drohte, so erreichten sie dochdie Seite des Scud, ohne auch nur im mindesten von dem Gischtbenetzt worden zu sehn.

Der Ontario gleicht einem Manne von feurigem Tempera-mente, der plötzlich aufbraust, aber auch schnell sich wieder be-sänftigen läßt. Die Wellen hatten sich gelegt, und obgleich dieBrandungen, so weit das Auge reichte, sich am Ufer brachen, so er-schienen sie doch dem Auge nur als glänzende Streifen, welche kamenund gingen, wie die einzelnen Wellenringe, welche ein Steinwurs