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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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die Sache Mabel und mir, und ich denke, daß zuletzt noch allesrecht werden soll. Junge Mädchen sind wie scheue Vögel, undlieben cs nicht sehr, übereilt oder hart angegangen zn werden.Neberlaßt mir und Mabel die Sache."

Nun, meinetwegen, aber unr unter einer Bedingung, meinFreund. Ihr müßt mir nämlich mit Eurem Ehrenwort versprechen,daß Ihr bei der nächsten schicklichen Gelegenheit offen und ohnegezierte Worte mit Mabel redet."

Ich will sie fragen, Sergeant ja, ich will sie fragen;aber Ihr müßt mir versprechen, daß Ihr Euch nicht in unsereAngelegenheiten mischen wollt. Ich verspreche Euch dann, Mabelzu fragen, ob sie mich heirathen will, selbst auf die Gefahr hin,daß sie mir ins Gesicht lacht."

Sergeant Dunham gab gerne das verlangte Versprechen, denner hatte sich vollständig in die Neberzeugung hinein gearbeitet, daßder Mann, den er so sehr achtete und schätzte, auch seiner Tochterannehmbar erscheinen müsse. Er hatte selbst auch eine Frau, dieviel jünger als er war, geheirathet, und sah daher nichts Unpassen-des in der Altersungleichheit des muthmaßlichen Paares. Auchstand Mabels Erziehung so hoch über der seinigen, daß er denUnterschied nicht gewahrte, welcher wirklich in dieser Beziehungzwischen Vater und Kind obwaltete, denn es ist einer der unange-nehmsten Züge in dein Verkehr zwischen Kenntniß und Unwissenheit,Geschmack und Einfalt, Bildung und Rohheit, daß die bessern Eigen-schaften oft uothwendig dem Urtheile derer unterworfen sind, welchesich von dem Vorhandenseyn derselben durchaus keinen Begriffmachen können. Die Folge davon war, daß Sergeant Dnnhamnichts weniger als geeignet sepn konnte, die Gesinnung seiner Tochter zuwürdigen, oder sich eine wahrscheinliche Vermuthung zu bilden, welcheRichtung jene Gefühle einschlageu könnten, die öfter von augenblick-lichen Eindrücken und der Gewalt der Leidenschaft abhäugen, als vonder Vernunft. Der würdige Krieger hatte jedoch die Aussichten