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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
Entstehung
Seite
367
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Sie ist jung und leichten Herzens/ und Gott verhüte, daß irgendein Wunsch von mir auch nur das Gewicht einer Feder auf ihrimmer heiteres Gemüth lege, oder das Glück ihrer Fröhlichkeit nureinen Augenblick verstimme."

Habt Ihr frei mit dem Mädchen gesprochen?" fragte derSergeant rasch und etwas rauh.

Pfadfinder war zu ehrlich , um nicht die unumwundene Wahr-heit zu antworten, und doch zu ehrenhaft, um Mabel zu verrathenund sie dem Unwillen eines Vaters auszusetzcn, von dein er wußte,daß er sehr streng in seinem Zorn war.

Wir haben uns offen ausgesprochen," sagte er;und obgleichMabel ein Mädchen ist, welches Jeder gerne ansieht, so finde ich da-bei doch wenig, Sergeant, was mich besser von mir selbst denken ließe."

Das Mädchen hat sich doch nicht unterstanden, Euch zurück-zuweisen ihres Vaters besten Freund zurückzuweisen?"

Pfadfinder wandte sein Gesicht ab, um den Blick der Beküm-merniß zu verbergen, die, wie er fühlte, seine Züge umdüsterte,fuhr jedoch mit ruhiger männlicher Stimme fort:

Mabel ist zu gut, um irgend Jemanden zurückzuweisen, oderselbst nur gegen einen Hund harte Worte zu gebrauchen. Ich habemeinen Antrag nicht so gestellt, daß er geradezu zurückgcwiesenwerden konnte, Sergeant."

Und habt Ihr erwartet, daß meine Tochter nur so in EureArme stiegen sollte, ehe Ihr Euch vollkommen erklärt habt? Siewäre nicht ihrer Mutter Kind gewesen, wenn sie das gethan hätte,und ich glaube, auch nicht das meinige. Die Dunhams lieben dieOffenheit so gut als des Königs Majestät, aber sie werfen sich nichtweg. Laßt mich die Sache für Euch abmachen, Pfadfinder, undsie wird sich nicht unnöthig in die Länge ziehen. Ich will diesenAbend noch selbst mit dem Mädchen reden, und Euer Name sollden Hauptgegenstand des Gespräches bilden."

Ich wünschte Ihr thätet's lieber nicht, Sergeant. Ueberlaßt