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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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nicht mich vergessen, Pfadfinder; aber Ihr werdet Eure früherenBeschäftigungen wieder aufnehmen und anfhören, ein Mädchen fürbedeutend genug zu halten, Euren Frieden zu stören."

Ich wußte früher nie etwas von solchen Dingen, Mabel;aber die Mädchen haben doch eine größere Bedeutung im Leben,als ich früher glauben konnte. Ja, ehe ich Sie kannte, schlief dasncngeborne Kind nicht süßer, als dies; bei mir gewöhnlich der Fallwar; mein Haupt lag kaum auf einer Wurzel, einem Stein odervielleicht auf einem Felle, so war den Sinnen alles entschwunden,wenn nicht etwa die Beschäftigung des Tages in meine Träumeüberging; und so lag ich, bis der Zeitpunkt des Erwachens kam,und eben so gewiß, als die Schwalbe mit ihren Schwingen dasLicht begrüßt, war ich in dem gewünschten Augenblick auf denBeinen. Alles das schien eine Gabe zu scyn, nnd ich konnte selbstmitten in einem Mingolager darauf rechnen: denn ich habe michmeiner Zeit selbst bis in die Dörfer dieser Vagabunden gewagt."

Alles dieses wird wieder kommen, Pfadfinder; denn ein sowackerer und biederer Mann wird nimmermehr sein Glück an einenbloßen Wahn wegwerfen. Ihr werdet wieder von Euren Jagdenträumen, von dem Hirsch, den Ihr erlegt, und den Biber, denIhr gefangen habt."

Ach, Mabel! ich wünsche nie wieder zu träumen. Ehe ichSic kannte, gewährte es mir eine gewisse Lust, in meinen Phan-tafleen den Hunden zu folgen und der Fährte der Irokesen nachzu-streichen ja, meine Gedanken führten mich in Scharmützel nndHinterhalte, und ich fand darin das meinen Gaben entsprechendeBehagen. Aber all das hat seinen Reiz verloren, seit ich mitIhnen bekannt geworden bin. Von solchen rohen Dingen kömmtnichts mehr in meinen Träumen vor. So dünkte mich in derletzten Nacht, welche wir in der Garnison zubrachten, ich hätteeine Hütte in einem Lustwaldchen von Znckerähorn, und an demFuße eines jeden Baumes stand eine Mabel Dunham, indeß