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„Jasper ist ein tüchtiger Bursche, Mabel, ja, und ein hübscherdazu," erwiederte der arglose Wegweiser mit einem ernsten Blickauf das Mädchen, als ob er ihren Worten nicht traue, da sie sichso geringschätzig über seinen Freund äußerte. „Wäre ich nur halbso schön, als Jasper Western, so würden meine Besorgnisse indieser Angelegenheit nicht halb so groß und auch wahrscheinlichweniger begründet gewesen sehn."
„Wir wollen nicht von Jasper Western reden," wiederholteMabel, bis zur Stirne erröthend; „er mag wohl gut genug füreinen Sturm seyn, oder auf dem See, aber er ist nicht gut genughier den Gegenstand unseres Gespräches zu bilden."
„Ich fürchte, Mabel, er ist besser, als der Mann, welchereinmal Ihr Gatte seyn wird. Zwar sagt der Sergeant, daß ausdieser Sache nie etwas werden könne; aber er hat einmal Unrechtgehabt, und so mag dieß wohl auch zum zweitenmal der Fall seyn."
„Und wer wird denn wahrscheinlich mein Gatte werden,Pfadfinder? Ihr sprecht da von Etwas, was mich kaum wenigerbefremdet, als das, was eben zwischen uns vorgegangcn ist."
„Ich weiß, es ist natürlich, daß Gleiches das Gleiche sucht,und daß solche, welche viel mit Offizicrsfranen umgegangen sind,gern selbst Offiziersfraucn werden möchten. Aber, Mabel, ich weißauch, daß ich mich unverholen gegen Sie aussprechen darf, undhoffe, daß Sie mir meine Worte nicht übel nehmen; denn da esmir nun bekannt ist, wie schmerzlich derartige Täuschungen aufunserer Seele lasten, so möchte ich nicht einmal über das Haupteines Mingo einen solchen Kummer bringen. Aber das Glückfindet sich in einem Offizicrszelte nicht häufiger, als in dem einesgemeinen Solvaten, und wenn auch die Wohnungen der Offiziereverführerischer anssehen, als die übrigen Baracken, so fühlt sichdoch oft ein Ehepaar innerhalb der Thüren der ersteren rechtunglücklich."
„Ich zweifle nicht im mindesten daran, Pfadfinder, und beruhte