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„Das ist's eben, Mabel; das ist's eben. Diese Worte nnd Ge-danken, die Sie mit so weicher Stimme und auf eine Weise ans-sprechen, wie ich sie in den Wäldern noch nie gehört habe, habenall dieses Unheil angerichtet. Es wird mir aber jetzt klarer, undich fange an, den Unterschied zwischen uns besser zu erkennen. Ichwill mir Mühe geben, meine Gedanken zu zügeln, nnd wieder hin-aus gehen in die Wälder, um dem Wilde und dem Feinde aufzn-lanern. Ach, Mabel! ich bin wahrlich ans einer ganz falschenFährte gewesen, seit ich das erstemal mit Ihnen zusammentraf."
„Aber Ihr werdet nun wieder auf der rechten wandeln. Baldhabt Ihr dieses alles vergessen, und blickt auf mich, als auf eineFreundin, die Euch ihr Leben verdankt."
„Das mag vielleicht die Weise der Städter sehn; aber ichzweifle, ob dieß in den Wäldern eben so natürlich ist. Wenn beiuns das Auge einen lieblichen Anblick trifft, so haftet es langdarauf, und wenn ihn die Seele aufrichtig nnd auf eine schicklicheWeise lieb gewinnt, so mag sie sich nicht mehr davon trennen."
„Aber Eure Liebe zu mir ist weder ein schickliches Gefühl,noch mein Anblick ein lieblicher. Ihr werdet alles das vergessen,wenn Ihr zu ernsterer Besinnung kommt nnd auf einmal einseht,daß ich durchaus nicht zu Eurem Weibe hasse."
„Das habe ich auch zu dem Sergeanten gesagt, aber erwollte es besser wissen. Ich wußte wohl, daß Sie zu jung undzu schön sind für einen Mann, der bereits in den mittleren Jahrensteht nnd selbst als Jüngling nie besonders liebenswürdig ansge-sehen hat. Dann sind auch Ihre Wege nicht die weinigen gewesen,und die Hütte eines Jägers würde wohl keine schickliche Wohnungfür ein Mädchen sehn, welches so zu sagen unter Häuptlingenerzogen wurde. Freilich, wenn ich jünger nnd schöner wäre, etwawie Jasper Eau-douce —"
„Nichts von Jasper Eau-douce," unterbrach ihn Mabel un-geduldig; „wir können von etwas Anderem sprechen."
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