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über ihre Stimme gebieten konnte —> „ich habe vielleicht mehrgesagt, als ich sagen wollte; denn auf dieser Welt sind alle Dingemöglich, und Weiber, sagt man, sind in ihren Entschließungen nichtimmer am festesten. Ich wollte Euch nur zu verstehen geben, daßIhr und ich wahrscheinlich nie von einander würden denken können,wie Mann und Weib von einander denken soll/'
„Ich denke nicht — ich werde nie wieder in dieser Weise anSie denken, Mabel," keuchte der Pfadfinder aus der znm Erstickengepreßten Brust. „Nein, nein — ich werde nie, weder an Sie,noch an Jemand anders wieder in dieser Weise denken/'
„Pfadfinder, lieber Pfadfinder, versteht mich wohl! Legt nichtmehr Sinn in meine Worte, als ich selbst hineinlege. Eine der-artige Helrath wäre unklug, vielleicht unnatürlich!"
„Ja, unnatürlich — gegen die Natur; ich habe das auch demSergeanten gesagt, aber er wollte es besser wissen."
„Pfadfinder! O das ist schlimmer, als ich mir einbildenkonnte. Nehmt meine Hand, vortrefflicher Pfadfinder, und laßtmich daraus erkennen, daß Ihr mich nicht haßt. Um Gotteswillen,seht mich nur wieder freundlich an."
„Sie Haffen, Mabel? Sie freundlich ansehen? Wehe mir!"„Nein, gebt mir Eure Hand, Eure kühne, treue und männ-liche Hand — beide, beide Pfadfinder! denn es wird mir nichtwohl, bis ich gewiß weiß, daß wir wieder Freunde find, und daßdieß alles nur ein Mißverständniß war."
„Mabel, sagte der Wegweiser, indem er einen langen undsinnenden Blick auf das Antlitz des edelu, heftigen Mädchens warf,welches seine harten, sonnverbrannten Hände zwischen ihren Fingernhielt, und dazu in seiner eigenthümlichen, lautlosen Weise lachte,obgleich in jeder Linie seines Gesichtes, das keiner Täuschung fähigzu scyn schien, der Ausdruck des Schmerzes hervortrat, da die ent-gegengesetztesten Gefühle sich auf demselben bekämpften — „Mabel!der Sergeant hatte Unrecht."