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„Ich habe mich oft glücklich gefühlt, Mabel, wenn ich inder Fülle der Gesundheit und Kraft auf einer ertragreichen Jagddurch die Wälder streifte und die reine Lust der Berge athmete.Ich weiß aber jetzt, daß dieses noch gar nichts heißen will inVergleichung mit der Wonne, welche mir das Bewußtscyn gebenwürde, daß Sie besser von mir als von den meisten andern denken."
„Besser von Euch? — In der That, Pfadfinder, ich denkebesser von Euch, als von den meisten, vielleicht als von allen andern;denn Eure Wahrheitsliebe, Ehrlichkeit, Einfachheit, Gerechtigkeitund Tapferkeit findet kaum ihres Gleichen auf Erden."
„Ach, Mabel, wie süß und ermnthigcnd klingen diese Worteaus Ihrem Munde, und der Sergeant hat im Grunde doch nichtso ganz Unrecht gehabt, als ich fürchtete."
„Nein, Pfadfinder; ich beschwöre Euch bei allem, was heiligist, laßt in einer Sache von so großer Wichtigkeit kein Mißver-ständniß zwischen uns Platz greifen. Wenn ich Euch auch schätze,achte — nein, sogar verehre, fast so sehr, wie ich meinen theuernVater verehre, so ist es doch nicht möglich, daß ich je Euer Weibwerde — daß ich-"
Der Wechsel in den Zügen ihres Gefährten war so plötzlichund auffallend, daß Mabel in dem Augenblick, als sie die Wirkungihrer Aenßerungen in Pfadfinders Gesichte las, ungeachtet dessehnlichen Wunsches einer Verständigung, ihre Worte unterbrachund, weil sie ihm nicht wehe thun wollte, stille schwieg. Es folgtenun eine lange Pause. Der Schatten getäuschter Hoffnung, dersich über die rauhen Züge des Jägers gelagert hatte, wurde immerdunkler, so daß Mabel fast Angst und Furcht empfand, während dasGefühl des Erstickens bei dem Pfadfinder so mächtig wurde, daßer nach seiner Kehle griff, wie Einer, der gegen körperliches LeidenHilfe sucht. Das krampfhafte Arbeiten seiner Finger erfüllte das.beunruhigte Mädchen mit wahrer Todesangst.
„Nein, Pfadfinder," fuhr Mabel hastig fort, sobald sie wieder